iOS 8.1.1 Hilfe bei iPhone 4s iPad 2 Problemen
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Besitzer des iPhone 4s sowie des iPad 2 können endlich aufatmen – das verspricht zumindest das iOS 8.1.1 Update, das nun erschienen ist. Das 7,9 MB große Update is tab sofort verfügbar. Schnellere Performance und keine Bluescreen?

Probleme statt frischen Wind

Als vor einem Jahr iOS 7 veröffentlicht wurde, installierten viele iPhone-4-Nutzer voreilig das neue Update. iOS 7 sollte mit seinem umfassenden Redesign frischen Wind auf die mobilen Apple-Geräte zu bringen.

Tatsächlich brachte iOS 7 frischen Wind auf die Vorgänger des iPhone 5s – einen teils eisigen Wind. 

Bei vielen iPhone 4 iPhone 4s Nutzern fingen die Probleme bereits mit der Installation von iOS 7 an. In zahlreichen Blogeinträgen berichten iPhone-4-Nutzer, dass sich ihr Gerät erst einmal tot stellte und überhaupt nicht mehr reagierte. Ein weiterer berichteter Bug ist auch das Flackern des Bildschirms, besonders wenn Foto- oder Video-Andwendungen geöffnet sind.

Tschüss, Ihr tausend Urlaubsfotos!

Andere Nutzer wurden dazu aufgefordert, sich mit iTunes zu verbinden, um eine Wiederherstellung durchzuführen. Dumm nur, wenn man kein iCloud-Backup oder kein ähnliches Backup aktiviert hatte – tschüss, Ihr tausend Urlaubsfotos.

Tippen in  Zeitlupe 

Felix, ein Freund von mir, seines Zeichens iPhone-4-Nutzer und zwar von der Sorte: „Ich brauche kein neues iPhone, das iPhone 4 bietet mir alles, was ich brauche“ schimpft und flucht seit dem iOS-7-Update. Neben diversen Installationsschwierigkeiten während des Updates klagt er nun immer wieder darüber, dass die Texteingabe seit iOS 7 deutlich schlechter funktioniere. Wenn er zum Beispiel etwas in den Browser eingibt, erscheinen die Buchstaben – wenn überhaupt – zeitverzögert oder tauchen nach einer kurzen Pause schlagartig auf. Vertipper stehen deshalb auf der Tagesordnung. Von denWLAN-Problemen oder Problemen mit dem Akku nach dem Update ganz zu schweigen.

Doppelt so lange auf die App warten

Darüber hinaus ist sein iPhone 4 seit dem iOS-7-Update spürbar langsamer. Das Öffnen von bereits geschlossenen Apps fühle sich wie eine Ewigkeit an: „Mindestens doppelt so lange“, behauptet er.

Hätte er doch bloß nie iOS 7 installiert, raunt Felix jedes Mal, wenn er sein iPhone zückt, um irgendetwas zu googlen – hätte, hätte Fahrradkette – jetzt ist es drauf und er muss damit leben. Schließlich gibt es keinen Weg zurück – zumindest noch nicht. Hacker arbeiten bereits fleißig an Jailbreaks.

Auch die Drohung, dass er nie wieder ein iPhone kaufen werde, wird wohl auch eine leere Worthülse bleiben – einmal Apple, immer Apple – ich glaube das trifft auf die meisten Nutzer zu. Klar, ich kann mich täuschen, aber trotz seiner momentanen Erfahrungen nehme ich jede Wette an, dass der leidgeprüfte iPhone-4-Users Felix dem Apflekonzern auch nach dem iOS-7-Reinfall die Treue halten wird.

Erst nachdenken, dann die Türe öffnen 

Eigentlich verhält es sich so, wie es uns unsere Mama beigebracht hat: Schaue erst durch den Spion, bevor du die Türe öffnest. Das gilt wohl zukünftig auch für iOS-Updates, wie das iPhone Update auf iOS 7.1. Wenn ich künftig eine Benachrichtigung über ein iOS-Update erhalte, werde ich sicher noch einen kurzen Moment in mich gehen, bevor ich die Software auf mein iPhone 5 spiele.

Bis dahin wird sich sicher auch Felix ein neues iPhone gekauft haben, und vielleicht versuchen wir dann gemeinsam meine Daten zu retten, weil ich es mir doch nicht verkneifen konnte das Update zu installieren.

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