iPad Air im Teardown – Akku-Demontage des Grauens
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Die Reparaturprofis von iFixit haben sich pünktlich zum Verkaufsstart des iPad Air für einen ihrer traditionellen „Teardowns“ ausgesucht. Im Rahmen dieser Reihe demontieren die iFixit-Jungs ein Gerät, um zu sehen wie leicht oder schwer es sich wieder zusammensetzen lässt.

Dabei haben die Profi-Deinstallateure, besser gesagt ihre australischen Kollegen, festgestellt, dass sich das Retina Display des iPad Air relativ leicht entfernen lässt – vorausgesetzt man hat die richtigen Zauberschraubenzieher. Bei dem iPad Air, das iFixit vorlag, handelte es sich um ein Display von LG, Modellbezeichnung: LP097QX2. 

Richtig kompliziert wird es allerdings beim Akku. Der ist offenbar dermaßen fest im Gehäuseinneren verklebt, das die iFixit Jungs folgendes Urteil fällen: 2 von 10 Punkten. Heißt im Klartext: Das iPad Air ist äußerst schwierig zu reparieren (10 wäre „am einfachsten zu reparieren“).

Immerhin ist der Akku nicht an das Mainboard des iPad Air gelötet – ein kleiner Pluspunkt. Doch der wird von folgenden, großen Nachteilen überschattet:

  • Wie bei den Vorgängern ist das Front Panel des iPad Air an den Rest des Geräts geklebt, was die Wahrscheinlichkeit das Glas während einer Reparatur zu beschädigen, erheblich erhöht.
  • Unmengen von Klebstoff sorgen dafür, dass die ganzen Bauteile an ihrem Platz gehalten werden. Laut iFixit ist bei keinem anderen iPad der Akku so schwer zu entfernen.
  • Das LC-Display wird mittels eines schaumstoffartigen Klebebands am Front Panel gehalten, was die Wahrscheinlichkeit eines Bruchs während der Demontage erhöht.
  • Man erhält nur Zugriff auf den Connector des Front Panels, wenn man das LCD entfernt.

Eine Bilderserie der Demontage gibt es auf der iFixit-Seite.

iFixitSchritt für Schritt demontieren die iFixit-Jungs das iPad Air (Screenshot http://www.ifixit.com/Teardown/iPad+Air+Teardown/18907).

 

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