Kickstarter: Snakable – Ladekabel, das nicht bricht
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Kickstarter hat es schon öfter in unseren Newsfeed geschafft. Regelmäßig erscheinen auf der Crowdfunding-Plattform kreative Kampagnen, die nicht nur durch ihre Originalität, sondern auch durch den Nutzen für den User überzeugen. Denn sonst hat ein Kickstarter-Projekt kaum eine Chance, die nötige finanzielle Unterstützung der Geldgeber zu erhalten.

Ein Projekt namens Snakable hat die Finanzierungs-Hürde noch nicht genommen. 28.000 Dollar werden benötigt, um die Herstellungskosten zu decken –  knapp über 14.000 Dollar konnten die Macher bis jetzt einsammelt. Dabei ist das Projekt durchaus unterstützenswert.

Snakable löst das ewige USB-Kabel-Problem 

Snakable ist nämlich ein USB-Ladekabel, das dem ewigen Problem aller konventionellen Kabel trotzt – den mit der Zeit unvermeidlich entstehenden Schäden an der Knickstelle zur Steckdose. Unabhängig vom Hersteller und dem Kostenfaktor – Kabelbrüche lassen sich nach einer gewissen Zeit nur schwer vermeiden. Jeder hat das Bild mit Klebeband verarzteter Teile genau vor Augen. Ist die Isolierung der elektrischen Leitung komplett dahin, bleibt dem User nichts anderes übrig als ein Ersatzteil zu bestellen. 

Snakable will dieses Problem lösen. Das neuartige USB-Ladekabel ist an der Knickstelle mit einem Mechanismus ausgestattet, der die Schäden geschickt verhindert. Dieser sollte dringend patentiert werden. Denn so einfach die ineinander einrastenden Kügelchen auch erscheinen mögen – die simple Technologie könnte einen großen Mehrwert für den Endkunden bedeuten.

Das Kabelende besteht auch freibeweglichen Kügelchen, die den Knick vermeiden und sich schlangenartig biegen lassen. Deswegen auch die Anspielung im Produkt-Namen – Snakable. 

Die Idee stammt von Wes Goulbourne, der momentan bei Boeing in Philadelphia tätig ist. Irgendwann hatte Goulbourne genug von dem ständigen Reparieren des USB-Kabels. Inspiriert von dem bekannten Schlangen-Spielzeug entwickelte er den Snakable. Die ersten Prototypen des Gadgets kamen aus dem privaten 3D-Drucker des Entwicklers, bis er irgendwann zu den industriellen Maschinen wechselte, um eine funktionierende Version des Snakable zu entwickeln.

Goulbourne versucht nun sein Glück auf Kickstarter. Sollte die Kampagne erfolgreich das Finanzierungsziel erreichen, wird Snakable in verschiedenen Farben als Apple Lightning- oder Micro-USB-Version erscheinen. Kostenpunkt: stolze 30 Dollar pro Stück. 

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