Kill your Babies – 4 goldene Regeln für Erfolg im Netz
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Wie sagt man es im Web? Dieser Frage ging Ulrich Leschak im Zuge des Digital Marketing Days auf der webinale 2013 nach.

Das Netz ist überlaufen mit Informationen jeglicher Art. User verbringen in der Regel nur kurze Zeit auf einer Webseite und verlassen diese bald wieder – vielleicht auf Nimmerwiedersehen. Es sei denn, sie haben etwas gefunden, was sie wirklich interessiert.

Tagtäglich zerbrechen sich Marketing-Experten und Online-Profis den Kopf, was der entscheidende Faktor ist, um die Aufmerksam der Besucher auf die Seite zu lenken. Try and fail: Erfahrene Web-Kommunikatoren haben in ihrer Laufbahn den einen oder anderen Rückschlag erlebt und profitieren von ihren Erfahrungswerten.

Ein erfahrener Kommunikator ist auch Ulrich Leschak, der den Teilnehmern der webinale vier goldene Regeln ans Herz legt, die er selbst Kommunikationsverstärker nennt.

Sei überraschend, um bemerkt zu werden!

Die Währung von Webseitenbetreibern sind Klicks. Wer die Aufmerksamkeit der Leser gewinnt, generiert nicht nur längere Verweildauern auf der Seite, sondern im Idealfall auch einen zweiten oder dritten Klick. 

Gerade große Unternehmen sind von ihren Produkten so überzeugt, dass sie auch im Netz nicht müde werden, davon zu erzählen, statt die Besucher mit etwas Neuem zu überraschen.

So prasseln im Durchschnitt täglich rund 3.000 Werbebotschaften auf uns ein, bis endlich jemand kommt, der die ermattete Leserschaft mit einem ungewöhnlichen Konzept wieder aus dem Dämmerschlaf reißt. Ein gelungenes Beispiel dafür ist folgender Volkswagen-Werbespot, der im Netz viral verbreitet wurde:


Kill your Babies

Komplizierte und verschachtelte Sätze sind im Netz fehl am Platz – auch wenn sie noch so schön sind! Texter sollten sich also von blumigen Formulierungen trennen – kill your babies, auch wenn es schwer fällt.

Darüber hinaus sollten die Sprache und die Wortwahl zur Zielgruppe passen. Gut gegliederte Texte sind angenehmer zu lesen und bei langen Beiträgen sind Wiederholungen ratsam, um bereits gesagtes in Erinnerung zu rufen.

Sei sympathisch, um gemocht zu werden

Menschen lieben Geschichten. Eine aktuelle Information kann anhand eines netten Beispiels erzählt werden. Das Schlagwort lautet Storytelling! Man kann lange über gute Usability von mobile Geräten philosophieren – wer aber eine kleine Anekdote über seine kleine Tochter erzählt, die bereits im Baby-Alter ein iPad bedienen kann, wirkt menschlich und sympathisch.

Bleib sachlich

Bei allem Storytelling sollte man jedoch auch immer sachlich bleiben. Wer Zahlen und Fakten auf den Tisch legt, wirkt glaubwürdig und kompetent.

Im Anschluss an seine Session auf der webinale 2013 gab uns Ulrich Leschak ein exklusives Interview:

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