Startup des Jahres 2014

Klein, aber fein: Protonet und der Mini-Server Maya
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Seitdem wir Anfang Juni das Hamburger Startup Protonet und sein erfolgreichstes Produkt, den Mini-Server Maya, vorgestellt haben, hat sich Einiges bei dem jungen Unternehmen geändert. Es ist Zeit für ein Update.

Damals hat das junge Startup aus Hamburg für seine neuste Entwicklung, den Mini-Personal-Server Maya mit vorinstallierter Software, auf Seedmatch innerhalb von 90 Minuten rund 750.000 Euro eingenommen und war damit in der Startphase erfolgreicher als die großen Player der US-amerikanischen Crowdfunding-Plattform Kickstarter wie Pebble oder Oculus Rift. Mittlerweile ist das Fundinglimit von 3.000.000 Euro dank 1827 Investoren erreicht und die Auslieferung des Servers Maya läuft auf Hochtouren.

Maya trifft genau den Nerv der Zielgruppe

Maya wurde speziell für Ein-Mann-Unternehmen, kleine Teams und Privatanwender entwickelt, die häufig mit externen Partnern oder Kunden kommunizieren und Daten austauschen. Die handliche Serverlösung macht ihre Anwender unabhängig von Cloud-Lösungen, sodass sie die volle Kontrolle über ihre Daten behalten. Für das Projekt wurde das Hamburger Startup Protonet bei den LeadAwards 2014 am 14. November in der Hauptkategorie Online als ‚Startup des Jahres‚ ausgezeichnet.

Server Maya – die Auslieferung läuft auf Hochtouren

Seit November werden die über 1.800 Investoren, die sich mit mehr als 2.000 Euro beteiligt haben, mit der Teambox Maya beliefert. Das Versprechen war, alle bis 30. November bestellten Server noch vor Weihnachten zu liefern. Damit der Start mit Maya auch von Anfang an völlig problemlos erfolgt, lädt Protonet alle Besitzer und ihre Teams zu kostenlosen Einführungs-Workshops ein. Außerdem wurde eine Service-Community ins Leben gerufen.

Erhältlich in drei Varianten

Maya ist in drei Varianten erhältlich, von 256 GB über 512 GB bis hin zu 1 TB Speicherplatz. Alle Modelle verfügen über 8 GB RAM und einen Intel Celeron-Prozessor. Für die größte Maya-Variante empfiehlt Protonet maximal 64 Projektteilnehmer und maximal 15 parallele User. Neben dem Netzwerk-Port verfügt Maya auch über zwei USBPorts.

SOUL 2.0 – speziell für Maya entwickelt

Herzstück ist die Software SOUL 2.0, ebenfalls eine Eigenentwicklung von Protonet. Damit können Projekte über die Oberfläche angelegt und entsprechende Rechte erteilt werden, sodass in gemeinsamen Teams intern und extern daran gearbeitet und kommuniziert werden kann. Dateien können über die Oberfläche per Drag & Drop auf den Server geladen werden und jeder kann in Kürze die Arbeitsschritte nachvollziehen – ideal für Mitarbeiter, die neu in ein Projekt einsteigen. Von jedem Ort der Welt lässt sich über einen Zugang auf das Arbeitsprojekt zugreifen. Sämtlicher Datenaustausch ist geschützt: Eine 2048 Bit SSL-Verschlüsselung ist für den Daten-Flow integriert. In Einführungs-Workshops erfahren Anwender alles Wissenswerte, um gleich mit Maya loszulegen. Die ca. einstündigen Webinare finden jeweils mittwochs und freitags um 11 Uhr statt. Für einen direkten Austausch innerhalb der Maya- und Carla-Anwender hat Protonet eine Support Community eingerichtet. Hier können sich Anwender mit anderen Benutzern vernetzen und Beiträge vom Support Team sowie weitere Seminartermine einsehen.

Über Protonet

Das Unternehmen Protonet GmbH wurde 2012 in Hamburg von dem jungen Entwickler-Team Ali Jelveh und Christopher Blum gegründet. Insgesamt vier Jahre lang haben die beiden IT-Experten an ihrer Vision des einfachsten Servers der Welt gearbeitet, einer Box, über die der Nutzer verschlüsselt im Internet surft, mit einem eigenen sozialen Netzwerk, das nicht die Server von Facebook nutzt, und mit unabhängigem Speicherplatz für Dokumente, Bilder, Datenbanken. Durch Europas schnellste Crowdfunding-Kampagne wurde die Vision Wirklichkeit. Das mittlerweile rund 37-köpfige Team entwickelt und vertreibt in Hamburg die Protonet-Server mit verschiedenen Speichervarianten und dem eigens entwickelten Betriebssystem SOUL.

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