Las Vegas Casino erteilt Google-Glass-Verbot
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Seit einiger Zeit ist Google Glass keine Illusion der Zukunft mehr, sondern befindet sich bereits in den Händen tüftelnder Entwickler. Die sollten nun Tag und Nacht damit beschäftigt sein, alltagstaugliche Apps zu bauen, die die Datenbrille für uns nutzbar machen.

Bisher gibt es zwar viele Ideen, in die Praxis umgesetzt wurde aber noch nichts. Doch obwohl sich der Status Quo bislang nicht verändert hat, gehen bereits einzelne Gruppen auf die Barrikaden: Sie haben Angst, in einer allzu nahen Zukunft von Googles “Horror-Brille” ausspioniert zu werden.

So überraschte es nur wenig, als bereits einige Stunden nachdem die Brillen an die Entwickler verschickt wurden, erste Geschäfteinhaber ein allgemeines Hausverbot für die Google-Brille erteilten. Dazu gehörten vor allem Restaurantbesitzer, die wahrscheinlich nicht wollen, dass die Gäste heimliche Aufnahmen mit “versteckter Kamera” anfertigen. Ob die was zu verbergen haben?

Nur mit Scheuklappen

Nun hat auch das unterem anderem aus dem Spielfilm Oceans Eleven bekannte Casino Caesars Palace den Weg für Google Glass versperrt. Zu groß ist ihnen sicher die Gefahr, die Gäste könnten sich durch die Möglichkeiten dieser bisher noch weitestgehend unbekannten Brillen-Technik einen Vorteil beim Spielen erhaschen.

Auch wenn in diesem Fall ein Verbot zugegebenermaßen mehr als angebracht ist, reagieren die meisten Glass-Feinde ein wenig zu früh und machen die Pferde scheu, noch bevor es eigentlich einen konkreten Verwendungszweck für diese Brillen gibt. Nicht einmal Kinobetreiber haben sich bisher zu Wort gemeldet und denen dürften Google-Glass-Träger sicher am meisten gegen den Strich gehen.

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