Fujitsu entwickelt neue Response-Methode

LED-Licht-Scan könnte QR-Code ablösen
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QR-Codes könnten schon bald verschwinden, wenn sich die von Fujitsu entwickelte Fotoscan-Methode durchsetzt. Statt eines Codes wird das Objekt fotografiert und über LED-Licht-Reflektion per App identifiziert.

Während bargeldlose Bezahlsysteme in aller Munde sind und damit bereits der endgültige Durchbruch von NFC gefeiert wird, hat der japanische IT-Spezialist Fujitsu an einer Alternative gearbeitet.

Schon im kommenden Jahr könnten als erstes die QR-Codes dran glauben – und der Apfel bleibt verschont.

Mit LED-Licht Gegenstände identifizieren

Der von Marketern und Werbeleuten leidlich gern genutzte QR-Code sieht auf Plakaten und Produkten nicht nur äußerst störend aus, sondern wird auch von potenziellen Kunden und Interessierten leider nicht wie in dem erhofften Maße genutzt. Ein ganz neues Marketing-Instrument, mit dem sich Informationen zu einem Gegenstand abfragen lassen, stellte vergangen Monat Fujitsu vor. Reale Objekte, die mit einer speziellen LED-Lampe beleuchtet werden, können so offenbar mithilfe einer App identifiziert werden.

Das reflektierte Licht wird von der App übersetzt

Möglich wird dies, laut Pressemitteilung, durch die unterschiedliche Intensität und Aufteilung der Farben Rot, Grün und Blau, welche eine LED-Lampe ausstrahlt und die von den Gegenständen teils absorbiert, teils reflektiert werden. Das reflektierte Licht enthält bestimmte Informationen, die von einer Smartphone- oder Tablet-Kamera verarbeitet und in wenigen Sekunden ausgewertet werden können. Das Licht selbst ist in dieser Zusammensetzung für das menschliche Auge weiß, also nicht anders wie eine normale Lichtquelle auch.

Die Möglichkeiten dieser Technik sind noch nicht absehbar

Mit der Technik des LED-Licht-Scans könnten Produkte ganz anders zugänglich gemacht werden, als mit den bisherigen Mitteln. Infos zur Funktionsweise, Preisen, Bestand, Zusammensetzung, et cetera könnten für jegliche Art von ungelabelten Waren hinterlegt werden. Zudem erwähnt Fujitsu auch die Nutzung im Kulturbetrieb, etwa für Exponate im Museum oder unbekannte Bands auf der Bühne. Da sich durch diese Technik womöglich alles identifizieren lässt, sofern Information dafür hinterlegt wurde, kann man bereits erhabnen, wer noch an dieser vielversprechenden Entwicklung interessiert sein dürfte.

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