LinkedIn Apps für iOS und Android mit neuem Design und neuen Funktionen
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Das soziale Netzwerk LinkedIn hat seine Apps für das iOS und Android komplett überarbeitet. Mit dem Update will das weltweit größte Online-Business-Netzwerk mit mittlerweile mehr als 200 Millionen Nutzern vor allem die Nutzerfreundlichkeit der Plattform verbessern. Im offiziellen LinkedIn Blog heißt es:

We want to make it easier for our members to quickly discover and engage with the rich professional insights being shared across LinkedIn to help them make smarter decisions from wherever they may be working.

Zunächst fallen das überarbeitete User Interface auf, das Inhalte übersichtlicher präsentieren und die Entstehung von Diskussionen zu Beiträgen fördern soll.

Schon der Einstiegsbildschirm mit dem Neuigkeiten-Stream verdeutlicht die Änderungen im Design. Im Vergleich zur alten iOS-App (links), beginnt der Neuigkeiten-Stream in der iOS-Version jetzt mit „Empfohlenen Stellen“ (Screenshot Mitte). Die folgenden Neuigkeiten sind optisch ansprechender gestaltet und zeigen nach Facebook-Vorbild bei Links zum Teil auch Vorschaubilder der jeweiligen Websites. Laut LinkedIn soll der Stream die relevantesten Posts hervorheben. Ferner kann man jetzt schon direkt im Stream Beiträge liken oder kommentieren, Einladungen versenden sowie Beiträgen und Personen folgen.

LinkedIn Update ScreenShot-Vergleich

Darüber hinaus bieten die Apps für iOS und Android neue Personalisierungsmöglichkeiten. Darunter fallen das Einrichten von Shortcuts zu Lieblingsfunktionen. Wischt man auf dem Hauptstream von links nach rechts, erhält man die personalisierbare Shortcuts-Seite oder „navigation page“ wie LinkedIn sie nennt. Hier lassen sich beispielsweise Shortcuts zu Gruppen, Unternehmen, Profilansichten, Kontakten oder News einrichten. Nett gemacht ist dabei auch der „Updates“-Bereich oben, in dem die neuesten Aktualisierungen durchsliden (siehe folgender Screenshot).

LinkedIn Shortcuts

Laut LinkedIn besuchen jährlich 27 Prozent aller weltweiten Unique Visitors das Angebot über ein Smartphone und 30 Prozent aller Jobangebote werden über mobile Geräte gesichtet. Ein Grund dafür, warum LinkedIn auch die Anzahl der verfügbaren Sprachen, in denen die Apps erhältlich sind, vergrößert hat. Die Apps stehen neben Deutsch in 14 Sprachen zur Verfügung: Bahasa Indonesisch, Bahasa Malaysisch, Chinesisch, Englisch, Französisch, Holländisch, Italienisch, Koreanisch, Japanisch, Portugiesisch, Norwegisch, Schwedisch, Spanisch und Türkisch.

Das Redesign darf als durchaus gelungen bezeichnet werden. In der Tat wirkt die App nicht nur übersichtlicher und dadurch besser, insbesondere die Shortcuts-Funktion gefällt. Damit lassen sich schnell genau die Aktionen auslösen und abrufen, die man häufig braucht. Dadurch dürfte es LinkedIn gelingen, die Interaktion von Nutzern und damit die allgemeine Beteiligung und das User-Engagement zu steigern.

Auf der anderen Seite werden sich User der Mobile Apps in Zukunft darauf einstellen müssen, mehr und mehr Werbung im Stream zu sehen. Die im Screenshot oben zu sehenden „Empfohlenen Stellen“ sind nur der Anfang.

Abschließend das offizielle LinkedIn Video zu den neuen Mobile Apps:

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