Live-Musik-Streaming: Interview mit Maria Martin Larrea von Klapture [Startup Sommer]
Kommentare

Während der Sommer Tausende in die Sonne lockt, arbeiten Startups an ihrer Unternehmensgründung, suchen Investoren, feilen an Ideen, an Monetarisierungsmodellen, und sie netzwerken was das Zeug hält. Die Serie Startup-Sommer stellt Unternehmensgründer und ihre Konzepte vor. Heute sprechen wir mit Maria Martin Larrea von Klapture, einem Live-Musik-Streaming-Portal, das sich anschickt, die Musikszene zu revolutionieren.



WebMagazin: Erkläre uns doch bitte das Prinzip von Klapture, wie funktioniert Eure Idee?

Maria: Klapture ist eine Live-Video-Streaming-Plattform für Musiker und Fans. Künstler können damit ihre Musik in Echtzeit streamen. Wir wollen Musikern einen ganz neuen Kanal öffnen, schließlich war Live-Streaming in der Vergangenheit nicht gerade günstig und die nötige Technologie war nicht weit verbreitet. Diese Probleme sind nun überwunden. Jeder kann dank Klapture ganz einfach seinen eigenen Musik-TV-Channel einrichten und mit seiner Live-Musik ein weltweites Publikum erreichen.

WebMagazin: Was macht Klapture besonders, wer sind Eure Mitbewerber und was unterscheidet Euch vom Rest?

Maria: Klapture möchte Künstlern dank Live-Streaming helfen, ihre Internet-Präsenz zu erhöhen. Musiker teilen bereits Bilder und News auf Facebook, tweeten Gedanken und Kommentare via Twitter und sharen ihre Musik bei Soundcloud. Wir erweitern dieses Angebot um eine Live-Musik-Plattform. Mit Klapture möchten wir eine Community rund um das Live-Erlebnis aufbauen, einen gemeinsamen Ort schaffen, an dem alle möglichen Arten von musikalischen Darbietungen in Echtzeit gezeigt werden können. Ein Ort, der Live-Streaming-Musik und deren Konsum fördert. Unser Alleinstellungsmerkmal: Ein HQ Live Streaming Sound Service und ein Player, der sich voll und ganz auf die musikalischen Bedürfnisse der Künstler konzentriert, einfach eingesetzt werden kann und Features bietet, die die Interaktivität, die Viralität und die Monetarisierung fördern.

WebMagazin: Was sind die Grundpfeiler Eures Monetarisierungskonzeptes, wie verdient Ihr Geld?

Maria: Fans zahlen gerne, wenn sie dafür eine persönliche und enge Interaktion mit den Musikern bekommen und wissen, dass das Geld direkt an die Künstler geht. Der Bezahlvorgang ist einfach und die Preise sind vernünftig.

Klapture bietet Künstlern verschiedene Montarisierungsoptionen, zum Beispiel pay per view, pay what you will oder sogar die Versteigerung von Privatkonzerten. Damit wollen wir Musik-Live-Streaming als eine neue Einnahmequelle für Künstler etablieren. Klapture finanziert sich durch einen Teil der Einnahmen der Live-Musik. Es wird auch ein Freemiumship-Modell für Künstler geben, die ihre Musik nicht monetarisieren wollen.

WebMagazin: Wie seid Ihr auf die Idee von Klapture gekommen, und was habt Ihr vorher gemacht?

Maria: Die Idee entstand im Dezember 2012, als einer von uns einem Freund half, einen Streaming Player auf seiner Seite einzurichten. Während wir nach passenden Möglichkeiten im Netz suchten, fiel uns auf, dass wir keinen Streaming-Service fanden, der speziell auf Musiker abgestimmt war und sich an deren individuellen Bedürfnissen anpasst.

WebMagazin: Wo steht Ihr bei der Entwicklung von Klapture?

Maria: Bisher haben wir Klapture noch nicht gelauncht, aber wir haben eine Seite eingerichtet, auf der Werke von Künstlern zu finden sind, denen wir bereits geholfen haben. Außerdem sind auch Live-Streaming-Projekte anderer Künstler auf der Seite, die eine neue Live-Musik-Streaming-Community mit aufbauen wollen.

WebMagazin: Was sind Eure nächsten Meilensteine, und was wollt Ihr in den kommenden sechs Monaten erreichen?

Maria: Derzeit entwickeln wir die erste Beta-Version. In den kommenden sechs Monaten wollen wir die erste voll funktionsfähige Plattform bauen und die Liste der Musiker erweitern, die an dem Projekt teilnehmen wollen.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -