Malware: Roter Oktober hat Regierungen ausspioniert
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Experten haben eine großangelegte Cyber-Spionage-Attake aufgedeckt, bei der vor allem Regierungsdaten von Ländern wie den USA, Russland und Brasilien gesammelt wurden. Das pikante daran ist, dass die Attacken fünf Jahre unbemerkt blieben. Der Cyber-Angriff trägt den Namen Roter Oktober, benannt nach der russischen Oktoberrevolution von 1917 oder dem gleichnamigen Film „Jagd auf Roter Oktober“ aus dem Jahr 1990.

Wie Kaspersky berichtet, haben sich russischsprachige Hacker über infizierte E-Mails und manipulierte Adobe-Erweiterungen Zugang zu den Rechnern verschafft. Besonders betroffen waren Botschaften, Atomkonzerne sowie Luft- und Raumfahrtbehörden. Dabei wurden auch mobile Endgeräte angegriffen.

Bei den sensiblen Daten handelte es sich überwiegend um geopolitische Dokumente. Ein Team bestehend aus IT-Spezialisten des Computer Emergency Response Teams kamen dem Angriff auf die Spur. Die Cyber-Spione konnten bisher noch nicht identifiziert werden.

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