Marketing statt Designer: Warum das Apple Redesign fehlerhaft ist
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Die Apple-Präsentation auf dem WWDC 2013 liegt nun ein paar Tage zurück und vor allem iOS 7 spaltet die Netzgemeinde: Seit Tagen wird in Foren heftig darüber diskutiert, ob das Redesign der iOS-Benutzeroberfläche gelungen ist, oder nicht. Wie TheNextWeb.com berichtet, hatten bei der Konzeption der neuen Icons nicht etwa die Designer Apples das Sagen; die Marketingabteilung im Bereich Web und Print hatte maßgeblich die Hände im Spiel. Beobachter vermuten, dass die Einflussnahme des Marketings Schuld daran sei, dass im insgesamt homogenen User Interface an bestimmten Stellen stilistische Brüche zu erkennen sind.

Obwohl die Grafiken der Buttons größtenteils gegen Piktogramme ersetzt wurden, zeigen manche Icons noch sehr kleinteilige Elemente auf, wie etwa beim Einstellungen-Button. Befürworter des neuen Designs freuen sich, dass sich Apple nach so vielen Jahren endlich vom Skeuomorphic Design verabschiedet und nun Holzregale, Papierstrukturen und Filz-Strukturen aus seinen Icons verbannt hat. Für sie passt in iOS 7 die Bildsprache der Software zum Design der Hardware.

Gegner des iOS-Redesigns beklagen sich, dass der Farbkontrast insgesamt zu blass erscheint, was die Lesbarkeit erschwere, und dass die Pastelltöne insgesamt infantil wirken.

ios 7

Bildquelle Feature-Bild: Apple Pressematerial

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