Mehr Transparenz: Facebook führt Privacy Basics ein
Kommentare

Facebook hat ein neues Feature eingeführt, das Nutzern einen Überblick über sämtliche Privatsphäre-Funktionen verschaffen soll. Privacy Basics beantwortet alle Sorgen und Fragen rund um Sicherheit im sozialen Netzwerk mit visuell ansprechendem und intuitivem Design.

Mehr Transparenz in den Privatsphäre-Einstellungen – Facebook poliert sein Image

In der Vergangenheit hatte der Social-Media-Riese immer wieder mit Vorwürfen zu kämpfen, die Privatsphäre-Politik sei undurchsichtig und eine sichere Nutzung nicht gewährleistet. Um dieses schlechte Image aufzupolieren, wartet Facebook in regelmäßigen Abständen mit neuen Features auf, die mehr Transparenz in der Privacy Policy und Nutzern ein besseres Gefühl bei ihren Aktivitäten im sozialen Netzwerk vermitteln sollen. Um Abhilfe bei den regelmäßig auftauchenden Problemen mit komplizierten Einstellungen zu schaffen, gab es da beispielsweise den Privatsphäre-Checkup oder auch eine spezielle App namens Facebook Moments.

Privacy Basics als interaktiver Guide

Privacy Basics erscheint als weiterer Schritt in Richtung Transparenz. Das Feature ist in drei Hauptkategorien aufgeteilt: „What others see about you“, „How others interact with you“ und „What you see“. Das Ganze tritt als ein interaktiver Guide in Erscheinung, der Nutzer durch einzelne Funktionen klicken lässt. Zum Beispiel kann man erfahren, wie sich eine Markierung löschen lässt, man Leute blockt oder ein Publikum für einen Post auswählt.

Update der Nutzungsbedingungen: kürzer und klarer

Außerdem erhielten die Nutzungsbedingungen Updates, die neu entwickelte Produkte mit einbeziehen und besser erklären, wie die Dienste funktionieren. So wird beispielsweise in der aktualisierten Variante genauer erklärt, woher Facebook Informationen über den Standort bezieht.

Interessant für Unternehmen und Entwickler – individuelle Werbung

Besonders für Unternehmen und Entwickler sind die Updates interessant. Die Bedingungen sind klarer und einfacher erklärt. Aus Unternehmenssicht ist außerdem interessant, dass Nutzer von nun an noch mehr Kontrolle über Werbeanzeigen haben. So wird zum Beispiel das ‚ad preferences tool‚ in weiteren Ländern verfügbar sein – darunter Deutschland. Auch in Australien, Kanada, Frankreich, Irland und Großbritannien wird das Feature ausgerollt. Nutzer können damit selber aussuchen, welche Anzeigen sie sehen wollen und welche nicht. Damit soll Werbung individueller werden – ein Vorteil für Unternehmen, die dadurch wissen, dass ihre Anzeigen auch potentiell interessierte Nutzer erreicht.

Aufmacherbild: terms of use and privacy policy for the use of personal data and confidential information. Sign, icon, label or button. via Shutterstock / Urheberrecht: Dirk Ercken

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -