Microsoft Surface Pro 3 ab jetzt im Verkauf
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Das neue Alleskönner-Tablet Microsoft Surface Pro 3 ist raus. Tablets gibt’s von Microsoft zwar zu Genüge, das Besondere an diesem Kollegen ist, dass ein vollwertiger PC im dünnen Gehäuse steckt. Microsoft will damit wohl das Notebook ersetzen und eine neue Kategorie, die Two-In-One Variante, etablieren.

Die Qual der Wahl bei den Surface-Varianten 

Man hat die Qual der Wahl, wenn man sich entscheiden muss, welches der fünf Surface-Varianten am besten passt. Die Core i3-Variante mit 4 GB RAM und 64 GB Festplattenkapazität gibt’s für 799 Euro. Der Core i5 mit 4 GB RAM und 128 GB-Festplatte kostet 999 Euro, der i5 mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher ist für 1299 Euro zu haben. Wer sich für die Spitzenmodelle mit i7-Prozessor, 8 GB RAM und 256 bzw. 512 GB Speicher entscheidet, muss 1549 bzw. stolze 1949 Euro auf den Tisch legen. Das Surface 3 ist lediglich 9,1 Millimeter dick und wiegt nur 800 Gramm. Es verfügt über ein 12-Zoll-Display mit dem Seitenverhältnis 3:2 und einer Auflösung von 2160 x 1440 Pixeln. Außerdem USB 3.0, lautere Lautsprecher als beim Vorgänger, 4K-Monitor-Unterstützung und verschiedene Type-Cover.

Der neue Kickstand, der schon charakteristisch für frühere Surface-Versionen war, findet auch dieses Mal Anwendung, allerdings lässt sich der Hybrid jetzt in fast allen Neigungswinkeln nutzen. Ein weiteres spannendes Feature ist die direkte Integration von OneNote. Der elektronische Notizblock kann direkt über eine Taste an der Kopfseite angewählt werden und lässt sich mit Hilfe des digitalen Stifts mit handschriftlichen Notizen füllen.

Touch-optimierte Version von Photoshop

Hört sich sehr schick an, der Alleskönner-Hybrid von Microsoft. Sieht auch schick aus und hat es technisch in sich, keine Frage. Das Problem ist das Windows-Ökosystem. Das Surface kann sein Potential derzeit nur im Desktop-Modus mit gewöhnlichen Windows-Anwendungen voll entfalten. Was mobile, touchoptimierte Apps angeht, hängt Microsoft immernoch meilenweit hinter iOS und Android. Neben Surfen, Skypen und Facebook ist nicht viel drin. Adobe hat diesbezüglich ein Zeichen gesetzt und stellte im Rahmen des Surface-Events die touch-optimierte Version von Photoshop vor, die zu beeindrucken wusste. Ein Schritt in die richtige Richtung, wenn sich der Hybrid aus Tablet und Notebook wirklich als Alternative zum konventionellen Arbeitsgerät Notebook etablieren will. 

 

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