Miese Geschäfte: Die OutBank-Krise
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Gestern haben wir Euch die App OutBank 2 vorgestellt. Sie ist der Nachfolger der populären mobilen Netbanking-Anwendung iOutBank Pro von der stoeger it GmbH. An sich gibt es an der App nichts zu meckern: Der Funktionsumfang ist gut, der Preis von 1,79 Euro ist gerechtfertigt und die Bedienung ist kinderleicht.

Wäre da nicht der kleine Patzer, den sich die Macher der App erlaubt haben: OutBank 2 unterscheidet sich nämlich nur marginal von seinem Vorgänger. So marginal, dass die Änderungen auch als Update hätten durchgehen können, wettern viele Nutzer. Anstatt aber mit offenen Karten zu spielen, hat man ordentlich die Werbetrommel gerührt und die Erwartungen ins Unermessliche steigen lassen. Zu allem Überfluss wird dann auch noch der zahlenden Kundschaft, die einst stolze 7,99 für die alte App hinlegen mussten, eines der neuen Features – die Airprint-Funktion – vorenthalten. Diese muss nämlich für weitere 0,89 Cent per In-App-Kauf gelöst werden.

Natürlich sind hohe Erwartungen immer schwer zu erfüllen, aber 1,79 Euro für die beiden Funktionen Fotoüberweisung und iCloud Sync, ist vielen bitter aufgestoßen. Vor allem weil laut vieler App-Store-Bewertungen die Sync-Funktion nicht fehlerfrei funktioniert. So reiht sich nun eine schlechte Bewertung an die andere und drückt den Durchschnitt auf mittlerweile nur noch 3.5 von 5 Sternen. Gestern waren es noch volle 5.

Viele empfehlen in ihren Bewertungen, die alte Version herunterzuladen, die es aufgrund der neuen Version nun kostenlos gibt. Seit heute geht das aber auch nicht mehr, denn blickt man einmal in den App Store, stellt man fest, dass der Preis für iOutBank Pro und sogar die Lite-Version iOutBank auf 99,99 Euro hochgesetzt wurde. Ob das die richtige Reaktion auf die schlechten Rezensionen war? Wohl kaum!

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