Minecraft: Entwicklung für Oculus Rift wird eingestellt
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Minecraft-Entwickler Markus Persson gab heute bekannt, dass die Entwicklung von Minecraft für Oculus VR angesichts des jüngsten Facebook-Deals eingestellt wird.

In einem Blogeintrag sagte Persson, dass er gerne mit Virtual Reality experimentiert habe und auch den derzeit stattfindenden Wettbewerb auf diesem Feld begrüße. Allerdings weigert er sich, sein Konzept zusammen mit Facebook weiterzuentwickeln. Er fügt hinzu:

„Facebook ist keine Firma, die von Tech-Enthusiasten aufgebaut wurde. Facebook ist auch kein Spieleentwickler. Facebook zeigte in der Vergangenheit, dass sie sich nur für Nutzerzahlen interessieren, und nur für Nutzerzahlen.“

Sein Beitrag zu dem Thema stimmt in den Sorgen-Chorus vieler Spieleentwickler ein, die den Sozialzwang und die Datenschutzpolitik von Facebook für besorgniserregend halten, auch wenn die Popularität von Spielen wie Farmville genau diesen Entwicklungen geschuldet ist.

Oculus CEO Palmer Luckey verlagerte die Diskussion auf reddit. Er wollte die Community über die  Hintergründe des Deals aufklären und löste einen Shitstorm aus. So wurden die Auswirkungen des Deals auf Spieleentwickler im Hinblick auf Facebooks geschlossenes Ökosystem, die Sache mit der Werbung und dem Datenschutz und nicht zuletzt die Souveränität von Oculus durch die Community in Frage gestellt.

Minecraft hat sich über 14 Millionen Mal verkauft, ist plattformübergreifend erhältlich und besitzt bereits einen inoffiziellen Mod für Oculus Rift-Spieler. 

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