Mini-Browser-Kriege: Die fünf besten Safari-Alternativen
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Apples hauseigener Safari Browser gehört auf dem iPhone zum Standard. Das heißt aber auch, dass man ihn nicht, wie etwa am PC, durch einen anderen ersetzen kann. Er ist und bleibt der erste Ansprechpartner, der zu Rate gezogen wird, wenn etwa ein Link aus der Mail App geöffnet werden soll.

Trotz dieser Einschränkung des aufgezwungenen Standard-Browsers können iPhone-Nutzer dennoch Alternativen aus dem App Store laden, die laut der Store-Bewertungen teilweise sogar besser sind als das “Original”. Mit welcher Anwendung man im Netz surft, schreibt Apple einem nämlich nicht vor.

Wenn Ihr von Safari also die Nase voll habt, schaut Euch mal einen der folgenden Browser-Alternativen an. Wir haben hier die Top 5 für Euch:

Info: Apple hat für Browser von Drittanbietern bestimmte Richtlinien, die sie erfüllen müssen, um im App Store zu landen. Zum Beispiel dürfen keine eigenen HTML oder JavaScript Rendering Engines verwendet werden. Somit können – entgegen vieler Behauptungen – Browser von Drittanbietern, die unter iOS zugelassen sind, per se nicht schneller sein als Safari.

Platz 1: Chrome

chrome
Das schöne an Chrome ist seine Schlichtheit: Google-Suchen werden direkt über das Adressfeld durchgeführt, geöffnete Seiten werden in der Tab-Ansicht untereinander aufgelistet und können per Wisch nach rechts oder links geschlossen werden.

Die Synchronisation der Lesezeichen und sogar Cloud-Browsing funktioniert über die GMail-Adresse. Per Chrome Plugin kann man geöffnete Webseiten zudem vom Desktop ans iPhone beamen. Die Lesezeichen werden getrennt nach synchronisierten Geräten aufgelistet. Kurz um: Chrome für iOS macht tierisch Spaß!

App-Store-Bewertung: 4 von 5 Sternen       

Platz 2: Dolphin

dolphin
Auch der Dolphin Browser macht Laune. Neben einer frischen und modernen Benutzeroberfläche bietet Dolphin einen automatischen Vollbildmodus und Tabbed Browsing an. Die Lesezeichen, Einstellungen und Schnellzugriffe sind übersichtlich und intelligent integriert.

Per Facebook-, Dolphin- oder Google-Connect können Lesezeichen zwischen mehreren Geräten synchronisiert werden. Außerdem gibt es neben einigen Spielerein einen gut funktionierenden User-Agent-Switcher, mit dem man Websites automatisch in der Desktop-Version angezeigt bekommt. Bei anderen Browsern klappt das oft nicht so reibungslos.

App-Store-Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Platz 3: Mercury

mercury
Der Mercury Browser ist der funktionalste unter den genannten. Hier bleiben wirklich keine Wünsche offen. Sowohl das Hintergrund-Design als auch die Art und Weise wie Tabs dargestellt werden sollen, kann man einstellen. Eine Dropbox-Integration sowie die Möglichkeit Lesezeichen von Chrome oder Firefox zu synchronisieren, gibt es auch. Selbst der Reader, den es sonst nur in Safari gibt, wurde nicht vergessen.

Die Vielfalt macht Mercury keineswegs unübersichtlicht, da die einzelnen Funktionen während der Benutzung erklärt werden. Nur die Performance des Browsers leidet teilweise darunter. Was auch negativ auffällt: Die Unterschiede zwischen der Pro- (0,89 Cent) und Lite-Version (kostenlos) sind nicht ersichtlich. Alle Pro-only Features von früheren Versionen, sind jetzt auch in Mercury Free zu finden.

App-Store-Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

Platz 4: Opera Mini

opera mini
Opera Mini ist der einzige unter den genannten Browsern, der theoretisch schnellere Ladezeiten haben könnte als Safari. Die Webseiten werden nämlich, bevor man sie auf dem iPhone sieht, an die Opera-Server geschickt und komprimiert zurückgesendet. Das soll die Ladezeit verkürzen, was auch funktioniert, sollte die Internetverbindung schlecht sein. Vor allem aber können so unterwegs Daten gespart werden. Optisch macht Opera Mini ebenfalls ein gutes Bild. Erfreulich ist, dass die Zoom-Funktion im Vergleich zu den Vorgänger-Versionen deutlich verbessert wurde. Das funktioniert nun reibungslos und ohne Zittern.

App-Store-Bewertung: 3 von 5 Sternen  

Platz 5: Atomic

atomic
Der Atomic Web Browser war einer der ersten, der den Vollbildmodus beim Surfen zu bieten hatte – ergibt ja auch Sinn bei Smartphones. Noch immer besitzt Atomic eine kleine Fan-Gemeinde, jedoch hat er keine einzigartigen Funktionen mehr, die sich von denen der anderen (oben genannten) Drittanbieter-Browser abheben. Darüber hinaus fehlen der Lite-Version interessante Features wie die Gestensteuerung und Dropbox-Integration. Insgesamt ist Atomic dennoch eine gute Safari-Alternative mit reichlich Spielereien. Die Vollversion kostet 89 Cent, die Lite-Version gibt’s umsonst.

App-Store-Bewertung: 4,5 von 5 Sternen

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