Mirriad eröffnet neue Möglichkeiten des product placements in Film-Medien
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Mirriad bietet einen Service an, welcher völlig neue Werbemöglichkeiten durch digitales product placement bietet.

Niemand mag Werbeunterbrechungen. Daher ist die subtile Implementierung von Produkten und Marken in Kinofilmen, Fernsehserien oder Sportübertragungen, genannt product placement, mittlerweile eine gängige Werbemaßnahme. Diese werden hierbei wie selbstverständlich in die Szenerie und Storyline eingearbeitet. 

Mirriad geht jedoch noch einen Schritt weiter. Durch digitale Nachbearbeitung sollen in den Bewegtbildern dynamisch Gegenstände durch Werbepartner gelabelt werden können. Dies kann, beispielsweise bei Online-Streams, dank Cookies auch auf die Präferenzen des Zuschauers angepasst werden. Dabei können Werbeflächen sogar „on the fly“ vermittelt werden. 

Das verlinkte Image-Video zeigt recht deutlich, in welche Richtung sich der Werbemarkt in den nächsten Jahren entwickeln wird: Werbung wird subtiler und noch passgenauer auf den Zuschauer zugeschnitten werden. Geht es nach Mirriad, so verkaufen Fernsehsender in Zukunft keine Werbeblöcke mehr, sondern Werbeflächen im Programm selbst. Mit Roger Faxon hat das Unternehmen aus London für die Vermarktung seines Services ein echtes Schwergewicht der Medienszene engagiert. Faxon war bis zur Übernahme durch Universal Chef der EMI Music Group.

Sollte sich die Technik von Mirriad am Markt behaupten können, dürfte sich auch die User Experience der Zuschauer zum Positiven verändern.

Mirriad Reel 90Sec from mirriad on Vimeo.

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