Moleskine: Notizen vom Papier direkt in die Cloud
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Es gibt sie noch im digitalen Zeitalter, die Menschen, die Notizen lieber von Hand machen, die einen analogen Kalender besitzen, vielleicht Tagebücher und Briefe schreiben. Personen, die Notizen ungern in ein digitales Gerät tippen, entweder weil es unbequem ist, sie gern schreiben, es zu unpersönlich wird, oder es per Hand einfach schneller geht. Je nachdem.
Für diese, vielleicht auch langsam schwindende, Gruppe, derjenigen, die Gefahr laufen, all ihre Notizen plötzlich verlieren zu können, weil sie nirgendwo gespeichert sind, hat sich Moleskine etwas ebenso einfaches, wie geniales einfallen lassen.

Moleskine: Smartpen & -paper

Moleskine ist eine traditionsreiche Marke, die immernoch damit werben kann, dass Hemingway und andere große Autoren und Autorinnen in ihre Hefte schrieben. Neben dem typischen schwarzen Einband gibt es die Hefte in verschiedenen Farben, mit Motiven, ganzen Themen, die sich durch das Buch ziehen, in verschiedenen Größen und zu mannigfaltigen Zwecken, inklusive Hundetagebüchern (!).
Und nun auch endlich ene Version, bei der das auf Papier geschriebene automatisch an das Tablet gesendet und, zum Beispiel über Evernote, in einer Cloud gespeichert werden kann, sodass Verlust beinahe ein Ding der Unmöglichkeit wird.

Smartpen & -paper: Der Trick dahinter ist ein simpler

Für die Livescripe Notebooks arbeitet Moleskine mit den Livescribe Pens zusammen. Dafür wurden die Seiten des Notizbuches mit einem Punktraster versehen, sodass sie mit dem Stift syncen. Über eine „Taste“ am unteren Bildrand des Notzibuches kann außerdem das integrierte Mikrofon des Smartpens aktiviert werden, sodass gleichzeitig eine Audioaufnahme mitlaufen kann.

Auf der Moleskine Seite findet sich keine Einschränkung, was das Tablet betrifft, während andere Seiten von iPad sprechen. Es hängt tatsächlich von dem verwendeten Smartpen ab, denn einige sind nur dafür designt, um mit iPads zu funktionieren.
Die Technologie, bestehend aus Stift, Software und speziellem Papier hat leider auch ihren Preis, auf der Smartpen Seite kann man sich einen Eindruck darüber verschaffen, wie viel allein der Stift kostet, für die Notizbücher müssen zusätzlich 30 Euro auf den Tisch gelegt werden. Aber… man wird ja wohl noch träumen dürfen.

 

 

Aufmacherbild: A notebook with a fountain pen von Shutterstock/ Urheberrecht Andreas Reinhold

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