mTan: BKA warnt vor Betrug beim Online-Banking
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Online-Banking ist ein heikles Thema. Viele User haben bei der Eingabe persönlicher Daten ein mulmiges Gefühl; sie tun es dennoch. Online-Banking ist eben schnell und bequem und man spart sich den Gang zur Bankfiliale all zu gerne. Mit Online-Banking per Smartphones können Überweisungen von überall und jederzeit durchgeführt werden. Wer das mTAN-Verfahren nutzt, braucht dafür nicht einmal einen zusätzlichen TAN-Generator.

Doch Achtung. Das Bundeskriminalamt warnt die Nutzer von mTANs vor gefährlichen Trojanern, die sich auf betroffenen Smartphones einnisten, über manipulierte Apps empfindliche Daten zum Online-Banking ausspionieren und Zugangsdaten zum Online-Banking stehlen. Die Zahl solcher Angriffe hat sich im ersten Quartal 2014 versechsfacht, so Christian Funk von Kaspersky Security gegenüber dem Spiegel.

Beim mTan-Verfahren erhält der Überweisende nach der Eingabe aller Daten eine Transaktionsnummer als Einmalpasswort (TAN) per SMS, mit dessen Hilfe er die gewünschte Überweisung verifiziert. Besonders gefährdet sind laut BKA Smartphones mit veralteten Android-Versionen. Die Angriffe erfolgen über manipulierte Apps, Emails, SMS, oder schädliche Links.

Trotz aller Gefahr nutzt laut einer Umfrage jeder dritte Nutzer in Deutschland das mobile Online-Banking via Smartphone bzw. Tablet. Rund 60 Prozent aller privaten Banktransaktionen werden hierzulande übers Internet erledigt. Kein Wunder, dass mit wachsenden Nutzerzahlen des Online- und mTAN-Bankings auch die Cyberkriminalität auf diesem Gebiet rasant ansteigt.

Da die Angriffe über manipulierte Apps stattfinden, ist der Nutzer in erster Linie selbst für den Schutz seines Smartphones verantwortlich. Lasst die Finger von verdächtigen Anwendungen und schaut Euch grundsätzlich die Nutzungsbedingungen durch, bevor Ihr Apps installiert. Vorsicht auch bei den sogenannten Phishing-Mails und -SMS, die mittlerweile nicht mehr als unpersönliche Massen-Nachrichten daherkommen, sondern offiziellen Mails von Banken (oder ähnlichem) zum Verwechseln ähnlich sehen. 

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