Nach Google Glass nun Galaxy Glass?
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Kommt nach der Google Glass nun die Galaxy Glass? 2013 hat Samsung mit der Galaxy Gear die erste Smartwatch vorgestellt. Jetzt könnte eine smarte Brille folgen. 

Die diesjährige CES, eine der weltweit größten Fachmessen für Unterhaltungselektronik, hat deutlich gezeigt, dass im Bereich der mobilen Geräte noch sehr viel Innovationspotential steckt. Die Wearable Technology wird auch 2014 zu den heißesten Trends bei diversen Elektronik-Herstellern gehören und die große Hoffnung des mobile business bleiben. Samsung, als eines der führenden Unternehmen in dieser Branche, will die Öffentlichkeit nicht zu lange auf seine Neuheiten warten lassen. 

Nachdem Google schon mit der Google Glass vorgelegt hat und diese seit über einem Jahr mit rund 2000 Usern testet, soll nun auch Samsung an einer neuen Datenbrille arbeiten. Die smarte Brille mit dem vorläufigen Namen Galaxy Glass soll der Google Glass Konkurrenz machen und könnte schon zur IFA 2014 im September erscheinen, berichtet The Korea Times.

Samsung glaubt fest an die Zukunft der tragbaren Nasencomputer: “The market potential for smart glass is huge“, zitiert The Korea Times einen Samsung-Mitarbeiter. Aktuell soll der Konzern an einem Prototypen arbeiten und in Korea schon ein Patent dafür angemeldet haben. Was die Funktionen angeht, wird die Galaxy Glass wohl sehr an die Entsprechung von Google erinnern. Der Galaxy-Glass-Brillenträger soll dank integrierter Technologie bequem Anrufe annehmen, Musik hören oder Nachrichten empfangen und auf einem halbdurchsichtigen Bildschirm lesen können. 

Samsung wurde in Korea bereits ein Patent für „Sport Glasses“ bewilligt. Die Kollegen von Bloomberg zeigen in einem Video die Entwürfe des Gerätes mit transparentem Display, Kamera und eingebauten Kopfhörern. So ähnlich könnte zukünftig die Galaxy Glass auch aussehen.

Es findet gerade ein faszinierendes Kräftemessen im Bereich der Wearable Technologies statt. Für die Hersteller gilt immer noch die gleiche Herausforderung – die Kluft zwischen den technischen Möglichkeiten und der Alltagstauglichkeit der Geräte zu überwinden. Wer diese Herausforderung am geschicktesten meistert, der wird auch zukünftig das Rennen machen. 

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