Browser-Design-Tool

Neu bei Canva: Designer-Marktplatz und Social Network
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Canva bietet als Browser basiertes Grafikdesign-Tool nicht nur Einsteigern eine Plattform, um ohne Vorkenntnisse intuitiv Designelemente per Drag-and Drop für Blogs, Webseiten, YouTube-Channel, Geburtstagskarten, Flyer, etc. zu gestalten. Es hat jetzt auch einen Marktplatz für Profis und angehende Designer geschaffen. Zudem bietet die Design-Plattform nun auch erste Anbindung an soziale Netzwerke und ein internes Follower-Prinzip, um die eigenen Kreationen in der Community zu streuen und bekannter zu machen.

7 Millionen Designelemente und ein neuer Marktplatz

Vergangenen Monat stellte Canva zudem eine mobile App für das iPad vor, um sich eine weitere Zielgruppe zu erschließen. Mittlerweile haben sich über die letzten 15 Monate sieben Millionen Designs bei der Plattform angehäuft, wöchentlich kommen rund 400.000 neue hinzu. Viele der Vorlagen können kostenlos verwendet werden. Zusätzliche Fotos aus der Datenbank, Grafiken oder Fonts kosten etwa einen Dollar. Ambitionierte Designer können von nun an auf dem Marktplatz ihre Design-Elemente zur Verfügung stellen und bekommen dafür ein Honorar vom Seitenbetreiber. Layout-Designer werden aufgerufen, sich am Marktplatz zu beteiligen.

Soziale Anbindung für Canva-Designer

Beim Login von Canva erscheint nun auch immer die Abfrage, ob man seinen Account mit Gmail synchronisieren möchte, um dadurch etwa mehr Leute über Google + zu erreichen. Das man immer aufgerufen wird, seine Kontakte einzuladen, dürfte auf Dauer jedoch auch ein wenig nervig werden. Leider besteht noch keine direkte Anbindung zu Facebook oder Twitter. Zwar können Inhalte über dieses Netzwerke direkt geteilt werden, nach Freunden suchen und dergleichen ist hierüber aber noch nicht möglich.

Folgen-Funktion auf Canva statt Twitter

Stattdessen hat Canva eine seiteninterne Folgen-Funktion über den Menüpunkt „Stream“ ausgebaut. Über diesen Feed werden mitunter neue oder auch etablierte Designer angezeigt, denen man folgen kann, um immer up-to-date zu sein. Fleißige Designer können sich über diese Funktion schnell einen Namen machen. In Verbindung mit dem Marktplatz kann sich hier sicherlich der ein oder andere mit der Zeit ein kleines Standbein aufbauen und gewissermaßen hobbymäßig seine Kreationen monetär streuen. Wer sich üben will, findet auf Canva eine Design School mit Tipps und Ideen.

Es bleibt noch Nachholbedarf bei der Anbindung

Canva kommt mit seiner Anbindung an Gmail und einem zusätzlichen Marktplatz zwar den Bedürfnissen seine User entgegen, geht aber, um es wirklich professionell anzugehen, nicht weit genug hinsichtlich der Social-Network-Anbindung. Wer weiß, wann die Seitenbetreiber hier nachlegen werden. Wir bleiben dran, denn spannend ist das Browser-Design-Tool allemal.

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