Neue Skype-Regeln – mehr Kontrolle weniger Nacktheit
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Der Instant-Messaging-Dienst Skype wird in knapp drei Wochen neue Nutzungsregeln einführen. Künftig sollen Nachrichten auf Skype-eigenen Servern zwischengespeichert und gegebenenfalls kontrolliert werden.

Bisher wurden Chat-Protokolle nur lokal gespeichert. Den Nutzern des Dienstes war es grundsätzlich untersagt, Inhalte zu teilen, die anstößig, gesetzeswidrig, öbszön, unsittlich oder rassistisch waren. Eine konkrete Kontrolle beziehungsweise Blockierung einzelner Nachrichten oder Videos gab es jedoch nicht.

Mit den neuen Nutzungsbedingungen behält es sich Skype vor, seine User künftig zu kontrollieren du die Zustellung zu verhindern.

Datenschützer sind empört und fürchten um die Sicherheit der teils intimen Informationen, die über Skype geteilt werden. Im neuen Regelkatalog neuen Regelkatalog, der in knapp einem Monat in Kraft treten wird, heißt es im Absatz 5.7 wörtlich:

Skype kann im Rahmen seiner Bemühungen, die Software, die Produkte und seine Kunden zu schützen oder anderweitig die vorliegenden Bedingungen durchzusetzen, im eigenen Ermessen Inhalte von Kommunikationen blockieren oder auf sonstige Weise entfernen bzw. deren Zustellung verhindern. Darüber hinaus ist Skype nach eigenem Ermessen berechtigt, solche Inhalte zu entfernen und/oder die vorliegenden Bedingungen und Ihr Nutzerkonto zu kündigen, wenn Sie Inhalte verwenden, die gegen die vorliegenden Bedingungen verstoßen.

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