Nicht nur Apple trickst beim Finanzamt, alle tun es
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Apple wird vom US-Senat vorgeworfen, sie unterschlägen durch diverse Auslandsvertriebe Steuern in immenser Höhe. Vor dem Senat machte Apple CEO Tim Cook zusammen mit zwei weiteren Apple-Vertretern eine offizielle Aussage, über die wir gestern ausführlich berichteten. Einer Schuld ist Apple sich nicht bewusst, wenn auch jedem klar sein sollte, dass sie versuchen, durch nicht ganze koschere Mittel die Steuerlasten so gering wie möglich zu halten.

Zwar soll das keine Entschuldigung darstellen, aber es ist wohl keine Überraschung, dass neben Apple auch andere Großkonzerne versuchen, wo es geht Steuern zu sparen. Dabei handelt es sich aber längst nicht um irgendwelche, sondern um Firmen, die jeder kennt. Evan Niu vom US-Finanzmagazin DailyFinance hat die Tricks der Apple-Konkurrenz unter Berufung auf frühere Berichte von Bloomberg und TheGuardian in Erinnerung gerufen.

Google soll beispielsweise über die beiden Töchter Google Ireland (Firmensitz: Irland) und Google Ireland Holdings (Firmensitz: Bermuda) nahezu alle internationalen Geschäfte abwickeln. Ähnlich gehen auch Facebook und Microsoft vor, da ihnen die irische Gesetzgebung Milliarden an Steuergeldern erspart und das vollkommen legal. Amazon unterscheidet sich von den Vorangegangenen lediglich durch den Ort des Geschehens, da sie eine Operatings-Zweigstelle in Luxemburg führen.

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