Nike steigt aus Wearable-Geschäft aus
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Nike zieht sich aus dem Wearable-Geschäft zurück. Das Unternehmen möchte keine Hardware mehr produzieren und feuerte den Großteil des Teams, das an der Entwicklung des Nike FuelBands arbeitete. Insgesamt bestand dieses Hardware-Team aus 70 Personen und hatte sowohl einen Standort in den Nike Büros in Hong Kong, als auch im Nike Hauptquartier in Beaverton. Von einer anonymen Quelle hat CNET nun erfahren, dass 55 von diesen 70 Personen entlassen wurden.

Eine Markteinführung der geplanten schlankeren Version des Nike Fuel Bands wird es nicht geben. Jedoch ist kein Verkaufsstopp für die zweite Generation des FuelBand SE geplant, wie Sprecher Brian Strong bekannt gab: 

The Nike+ FuelBand SE remains an important part of our business. We will continue to improve the Nike+ FuelBand App, launch new METALUXE colors, and we will sell and support the Nike+ FuelBand SE for the foreseeable future

Der Wearable-Markt boomt zwar, allerdings steigen deshalb auch mehr und mehr Unternehmen in den Wettbewerb ein. Selbst Tech-Giganten wie Google und Apple sollen Gerüchten zufolge an smarten Uhren bzw. Wristbands arbeiten. Vielleicht ist es da tatsächlich der richtige Schritt für Nike sich aus dem Hardware Geschäft zurückzuziehen und sich mehr auf die Entwicklung von Software zu konzentrieren.

AufmacherbildBEIJING-APRIL 6:Facade of a Nike store in Beijing on April 6, 2012. It took Nike 25 years to reach $1 billion annually sales in China and the company doubled that number last fiscal yearvia Shutterstock / Urheberrecht: TonyV3112

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