Nokia schreibt wieder schwarze Zahlen
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Dem einstigen Weltmarkführer Nokia ging es in letzter Zeit nicht besonders gut. Das eigene Smartphone-Betriebssystem Symbian konnte sich nicht durchsetzen und auch die Zusammenarbeit mit Microsoft und dessen Plattform Windows Phone war nicht der erhoffte Heilsbringer. Doch nach über einem Jahr Verlustgeschäft hat Nokia nun zum ersten Mal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Zu den eingenommenen 8,04 Milliarden Euro haben die 4,4 Millionen verkauften Lumia Smartphones sicher zu einem großen Teil beigetragen. Im Quartal davor wurden nur etwas mehr als halb so viele Geräte mit dem Betriebssystem Windows Phone verkauft. Der Markteintritt des Lumia 920 und 820 diesen Herbst dürfte den Trend nach oben wohl mit begünstigt haben.

Bleibt zu hoffen, dass diese Entwicklung nicht nur auf den kurzfristigen Hype um die neuen Lumia Smartphones zurückzuführen ist und sich das finnische Unternehmen rund um Stephen Elop auf dem mobilen Markt der Zukunft durchsetzen kann. Eine erste Tendenz, in welche Richtung es demnächst gehen soll, erwartet uns wohl auf dem Mobile World Congress Ende Februar. Hier plant Nokia, neue Geräte mit Windows Phone 8 vorzustellen.

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