Nokia war erst der Anfang: Microsoft zeigt Interesse an BlackBerry
Kommentare

Gestern gab Microsoft bekannt, Nokias Handy-Sparte inklusive aller Geräte und 32.000 Mitarbeiter für 5,44 Milliarden Euro zu übernehmen. Doch das könnte Microsoft noch nicht reichen: Wie Bloomberg berichtet, soll der Software-Riese derzeit auch ein Auge auf BlackBerry Ltd. haben.

Der schwächelnde Smartphone- und Tablet-Hersteller befindet sich schon seit längerer Zeit im stetigen Abstieg. Erst kürzlich wurde er durch Windows Phone von seiner dritten Marktposition hinter Android und iOS gestoßen. Daraufhin gab die kanadische Führungsetage bekannt, einen Verkauf ihres Unternehmens in Betracht zu ziehen.

Das Business-Image Blackberrys könnte Microsoft durchaus als Anreiz dienen. Lumias für die Freizeit, BlackBerrys im Job – das klingt doch nach einem sinnvollen Geschäftskonzept.

Sollten die Gerüchte zutreffen und Microsoft wirklich Interesse am Smartphone-Pionier haben, dürften wir wohl schon bald Neuigkeiten erfahren – zumindest dann, wenn dieser Deal genauso unkompliziert verläuft wie der mit Nokia. Auf dem diesjährigen Mobile World Congress in Barcelona im Februar starteten Ballmer und Elop die Gespräche des Projektes Gold Medal. Im Juni hatte man sich auf einen Preis geeinigt, im August wurden dann die letzten Details festgeklopft.

Nun soll der erneute Angriff Microsofts auf den Smartphone-Markt folgen – vielleicht ja mit zusätzlicher Unterstützung von BlackBerry.

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -