NSA und Dishfire: täglich fast 200 Millionen SMS gesammelt
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Die Enthüllungswelle in der NSA-Überwachungsaffäre will kein Ende nehmen. Nun soll die NSA weltweit fast 200 Millionen SMS pro Tag abgegriffen haben, berichtet „Guardian“.

Dabei bezieht sich die Zeitung auf ein Dokument des britischen NSA-Partnerdienstes GCHQ aus dem Jahr 2011. Demzufolge soll der US-Geheimdienst alle möglichen privaten Daten der Handy-Nutzer gesammelt und ausgewertet haben. Mithilfe des globalen Datenbank „Dishfire“ landete so ziemlich alles an Informationen bei der NSA, was eventuell interessant sein könnte. Ob private Reisepläne, Adressbücher, Standorte oder auch Kreditkarteninformationen – all das sammelte „Dishfire“ täglich zu Spähzwecken. Mehr als 5 Millionen solcher Informationen wurden jeden Tag durch das automatische Analyseprogramm mit dem Codenamen „Prefer“ ausgewertet. 

Ein weiteres Dokument soll außerdem Auskunft über die Auswertungskapazitäten des Geheimdienstes geben. Beide Informationsquellen verdankt die Öffentlichkeit dem Whistleblower Edward Snowden, der die Welt um einige Details zu den Spionageaktionen der USA reicher gemacht hat.

Der Spionage-Skandal will seit den ersten Enthüllumgen Anfang Juni einfach nicht abklingen. Immer weitere Details werden bekannt. Umso mehr können sich die Verbraucher über das erste abhörsichere Smartphone freuen, das Telefonate, SMS und Chats verschlüsseln soll. Das Blackphone soll am 24. Februar auf der Mobilfunkmesse MWC in Barcelonaden vorgestellt werden.

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