O2 schafft Gebühren für Gesprächsminuten und SMS ab
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Der spanische Mobilfunkanbieter Téléfonica O2 schafft mit seinem neuen Tarifportfolio die herkömmlichen Gebühren fürs Funken und Simsen ab. CEO René Schuster sprach am Montag auf der MWC in Barcelona gar von einer Revolution.

Ganz umsonst ist das Telefonieren via O2 dann aber doch nicht. Die Tarifepreise beginnen bei knapp 20 Euro monatlich und beinhalten eine jeweils unterschiedliche Menge an Daten. Der Durchschnittstarif mit 500 MB Datenvolumen (UMTS-Geschwindigkeit) kostet beispielsweise 30 Euro im Monat. Schaut man sich da die zahlreichen Discounter an, die ihre Allnet-Flats mit gleicher Datenmenge für weniger als 20 Euro anbieten, ist es mit der mobilen Revolution Téléfonicas dann doch nicht so weit her. Die neuen Tarife sollen bereits ab März buchbar sein.

LTE wird ausgebaut

Um mit den großen Konkurrenten Vodafone und Telekom mithalten zu können, ist O2 drauf und dran, das eigene LTE-Netz auszubauen. So sollen Kunden schon ab Ende März zusätzlich in Berlin und München in den Genuss schnellen mobilen Internets kommen. Bisher können O2-Kunden das nur in den Städten Köln, Dresden, Frankfurt, Leipzig und Nürnberg. Dennoch setzt O2 nur auf das “langsame” LTE-Netz im 800-Megaherz-Bereich. Hierzulande bietet als einziger die Telekom auch das 1800-MHz-Frequenzband an, welches kompatibel zum iPhone 5 ist.

Aufmacherbild: Screenshot: http://o2online.de

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