Oculus Rift: Morddrohungen nach Übernahme durch Facebook
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Letzte Woche haben wir darüber berichtet, dass Facebook, im Zuge seines ausgiebigen Kaufrausches, sich für zwei Milliarden US-Dollar auch noch den 3D-Brillen-Hersteller Oculus VR einverleibt hatte. Beide Unternehmen zeigten sich über den schnell abgeschlossenen Deal erfreut – nicht so die Fans des Virtual-Reallity-Unternehmens.

Als ob die Missgunst der Community noch nicht genug wäre, wandten sich die Minecraft-Macher angesichts der neusten Geschehnisse ab und verkündeten, dass die Entwicklung von Minecraft für Oculus Rift eingestellt wird

Jetzt kommt es noch schlimmer. Palmer Luckey, der Gründer von Oculus VR berichtet, dass seine Mitarbeiter nach der Bekanntgabe der Übernahme Morddrohungen erhalten haben. Mit so einem Ausmaß an negativen Reaktionen hätte Luckey nicht gerechnet. Luckey schreibt:

„We expected a negative reaction from people in the short term, we did not expect to be getting so many death threats and harassing phone calls that extended to our families.“

Die Community ist scheinbar so gar nicht erfreut über die Fusion. Besonders diejenigen Fans, die bei Kickstarter die Oculus Rift Kampagne unterstützt haben, zeigen sich entsetzt und fordern sogar teilweise die Beiträge zurück. Dass der Widerstand der Fans für das Unternehmen überraschend kommt, wollen diese auch nicht glauben. Auf der Diskussionsplattform Reddit hagelt es nur so Kritik für die 3D-Brillen-Hersteller:

„They didn’t expect this? Are they not aware of the poor reputation Facebook has among people who care about tech on the level of the Rift?“, schreibt ein User auf Reddit. 

Oculus-Gründer Palmer Lucky versprach zwar den aufgebrachten Fans auf Reddit, man werde die 3D-Brille nicht mit Facebook Connect verbinden. Doch irgendwie scheint diese Aussage die Fans nicht wirklich überzeugt zu haben.

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