Pagekit Open-Source-CMS von YOOtheme: weniger ist mehr
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YOOtheme, eine Web-Agentur mit Sitz in Hamburg, die Web-Applikationen entwickelt und Joomla! und WordPress Themes anbietet, hat nach langem Entstehungsprozess vergangene Woche ein eigenes minimalistisches und modernes Open-Source-CMS vorgestellt.

Pagekit basiert, ähnlich wie Drupal, auf dem Symfony-PHP-Framework und ist in der ersten Public-Alpha-Version verfügbar.

Insgesamt hat die Arbeit an dem neuen Content-Management-System ganze zwei Jahre Zeit in Anspruch genommen, so YOOtheme – inklusive diverser Redesigns und literweise Kaffee.

Finally, the wait is over… Today we are very proud to announce the first public release of Pagekit! […] We are thrilled to share the first alpha version of Pagekit with everyone.

pagekit cms

Screenshot: http://www.pagekit.com/

Pagekit: Vorteile des modernen Open-Source-CMS von YOOtheme

Es stellt sich die Frage, warum eine Web-Agentur ein neues CMS entwickelt, statt auf altbewährte Lösungen zu setzen. YOOtheme arbeitet schon sehr lange mit WordPress und Joomla! und entwickelt für beide CMS diverse Themes für verschiedenste Projekte. Scheint, als wolle YOOtheme mit Pagekit die Vorteile beider Content-Management-Systeme miteinander verbinden, um so die optimale Lösung anzubieten.

Pagekit – flexibel, modern, schlank

YOOtheme bezeichnet Pagekit als „modern und elegant“. Das CMS liefere alle nötigen Tools, um unkompliziert eine eigene Website zu erstellen – angefangen mit einem einfachen Blog bis hin zu einem anspruchsvollen Web-Service. Pagekit ist modular aufgebaut, basiert auf Symfony Components und auf modernen Open-Source–Bibliothekssystemen. Dank Responsive Layout kann problemlos im Backend über Smartphone oder Tablet gearbeitet werden.

pagekit cms responsive layout

Screenshot: http://www.pagekit.com/

Pagekit mit 3 MB Code-Paketgröße

Pagekit hat einen weiteren wichtigen Vorteil. Das CMS verfügt dank der Implementierung neuster Standards und moderner Webtechnologien im Vergleich zu der etablierten Konkurrenz über einen ziemlich schlanken Aufbau und ist mit 3 MB Code-Paketgröße federleicht (Vergleich: Joomla! hat 11 MB). Trotzdem verzichtet Pagekit nicht auf bewährte Features anderer CMS wie Joomla! oder WordPress – unter anderem sind flexible Erweiterungen oder OneClick Updates integriert.

Pagekit integriert einen Entwickler-Marktplatz für Extensions und Themes

Zur Freude zukünftiger Anwender integriert YOOtheme einen Marktplatz in das minimalistische CMS. Hier können Entwickler ohne Umwege neue Themes und Extensions beziehen und anbieten. Momentan finden sich, bedingt durch die frühe Alpha-Phase, noch kaum Erweiterungen in diesem Bereich. Das dürfte sich aber dank der Open-Source-Struktur schnell ändern.

pagekit marketplace

Screenshot: http://www.pagekit.com/

Installations-Leitfaden

YOOtheme veröffentlicht einen detailliert dokumentierten Leitfaden zur Installation und dem Workflow mit Pagekit, damit die ersten Schritte mit dem neuen CMS auch reibungslos vonstattengehen. Glaubt man den Kommentaren der Entwickler, die Pagekit bereits ausprobiert haben, ist die Installation sowie das Zurechtfinden im Backend des CMS dank der übersichtlichen Struktur intuitiv.

Folgende Voraussetzungen muss der Server erfüllen, um Pagekit-Installation durchführen zu können:

  • Apache 2.2+ or nginx
  • MySQL Server 5.1+
  • PHP Version 5.4+

Pagekit als Alpha-Version

Noch handelt es sich bei Pagekit um eine nicht ausgereifte Alpha-Version. Entsprechend sind noch einige Bugs vorhanden, das eine oder andere Feature fehlt und das API kann sich noch ändern. Nicht von ungefähr werden solche Rohfassungen gelaunched. YOOtheme erwartet Partizipation diverser Developer und ihr Feedback, um das neue CMS zu optimieren. Pagekit kann entweder über die Homapege des CMS oder GitHub installiert werden. 

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