Photoshop CC – für wen lohnt sich das Programm?
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Adobe zieht um in die Creative Cloud und auch Photoshop gibt es ab Juni nur noch in der CC-Version. Als Einzugsgeschenk gibt es einige neue Features für ambitionierte Hobby-Fotografen und Designer, denn besonders bei der Bearbeitung von RAW-Dateien gibt es Neuerungen.

Eine auffällige Verbesserung ist die sogenannte Shake Reduction, mit der man Verwackelungen und Unschärfen entfernen kann. Ähnliches gilt für den selektiven Scharfzeichner, der nun weitestgehend ohne Betonung des Bildrauschens arbeitet.

 

Die Camera-Raw-Funktion zur Bearbeitung von RAW-Dateien wurde ebenfalls überarbeitet und bietet nun eine Korrekturlinse, mit der perspektivisch verzerrte Bilder automatisch oder manuell begradigt werden können. Es werden aber nicht nur Nutzer von Photoshop CC in den Genuss der neuen Technik kommen, denn Camera Raw soll auch mit CS6 und mit Lightroom 5, das ebenfalls im Sommer erscheint, kompatibel sein.

Da Adobe Photoshop ab Juni nur noch in der Creative Cloud anbietet, werden die CS-Versionen langsam auslaufen, wobei noch für unbestimmte Zeit Bugfixes veröffentlicht werden. Obwohl es Photoshop aber nur als Download-Version mit Cloud-Integration gibt, ist keine ständige Internetverbindung nötig. Lediglich einmal im Monat sollte sich der Nutzer online mit der Adobe-ID anmelden. Ohne Internetverbindung funktioniert die Software für 180 Tage.

Kosten

Die Preise für die Photoshop-Versionen variieren natürlich, doch dürfen die Nutzer keine deutliche Preisreduktion erwarten. Positiv ist jedoch, dass die Creative-Cloud-Version ständige Updates erfahren wird und man nicht alle zwei Jahre auf eine neue Version umstiegen muss. Zur Einführung bietet Adobe einige Rabatte für das erste Jahresabo an. Für Neueinsteiger gibt es eine 30-Tage Testversion.

Ob sich ein Abo im Vergleich zur Box-Version lohnt, hängt vor allem vom Nutzerverhalten ab. Das Komplett-Abo der Creative Cloud, vergleichbar mit der Master Collection der Creative Suite, kostet jährlich 738 Euro – CS6 lohnt sich so bei einem Preis von 3568 Euro also erst nach einer Nutzungsdauer von fünf Jahren. Photoshop CC im Einzelabo kostet zukünftig 295 Euro im Jahr, die CS-Version liegt bei 950 Euro und rechnet sich somit ab dem vierten Jahr. Es zeigt sich also, dass die Abo-Version vor allem denen zu Gute kommt, die Wert auf häufige Updates und technische Neuerungen legen. Wem hingegen die Basis-Funktionen ausreichen, der könnte unter Umständen mit der letzten CS-Version besser fahren. Gesagt sei allerdings, dass diese Rechenbeispiele nur dann Gültigkeit haben, wenn Adobe auch in Zukunft die Preise für die Abos stabil hält.

Quelle Aufmacherbild: adobe.com

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