Photoshop-Experiment: internationale Schönheitsideale
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Photoshop scheint für viele Grafik-Designer die Lösung zu sein, wenn es darum geht, angebliche störende Schönheitsfehler zu beseitigen und dem Betrachter ein harmonisches Bild zu präsentieren, das teilweise komplett an der Realität vorbeizielt, dafür aber „schön“ ist. Problematisch dabei ist nur, dass die Wahrnehmung der Schönheit sich von Kontinent zu Kontinent, von Land zu Land, von Kultur zu Kultur und von Mensch zu Mensch unterscheidet, wie dieses Photoshop Experiment beweist.

 „Before & After“ – Photoshop-Experiment

Ein Standard-Schönheitsideal existiert nicht. Um das zu untermauern, hat Esther Honig, die als Journalistin tätig ist, ein Projekt namens „Before & After“ ins Leben gerufen. Als Ausgangsbasis des mit Photoshop durchgeführten Experiments diente ihr eigenes Foto –  ungeschminkten und nicht bearbeitet. Dieses hat die Journalistin an 40 Teilnehmer aus 25 Ländern verschickt – manche davon Experten, die routiniert mit Photoshop umgehen können, andere – blutige Anfänger, die sich anhand einfacher Photoshop Tutorials orientieren. Die Aufgabe lautete: „macht mich schön“.

Globale Schönheitsideale gibt es nicht

Auf ihrer Seite präsentiert Esther Honig die Ergebnisse des Experiments, die je nach kulturellem Hintergrund und persönlicher Wahrnehmung der Teilnehmer sehr unterschiedlich ausfallen. Manche betonen die Augen, andere die Lippen, hellen die Haut auf, verändern die Augenfarbe. Scheinbar hat sich aber kein Teilnehmer dazu entschlossen, die natürliche Schönheit der jungen Frau einfach ohne jegliche Photoshop-Tricks beizubehalten. Hier könnt Ihr Euch die Auswahl der Ergebnisse anschauen.

before and after

Screenshot: estherhonig.com/#!Israel-/zoom/cvkn/imagejov

before and after

Screenshot: estherhonig.com/#!Israel-/zoom/cvkn/imagejov

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