Das Social Network der anderen Art

Plague: App für virale Inhalte
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Schon der Name verrät das Prinzip: Bei der App Plague geht es darum, Inhalte wie eine Epidemie zu verbreiten. Zwar geht auch auf Facebook und Twitter mal Content viral, Plague ist jedoch genau darauf spezialisiert.

Nutzer können sich weder miteinander anfreunden, noch miteinander chatten. Stattdessen lassen sich Inhalte teilen, die einem gefallen, ohne dass bekannt ist, von wem er kommt und wohin er gehen wird. Anders als traditionelle Social Media geht es bei Plague also nicht darum, sich durch eine große Fan-Basis zu profilieren, oder – wie bei anonymen Anwendungen – Nachrichten auszutauschen. Vielmehr kann man seine Texte, Videos, Fotos oder Links in die digital vernetzte Welt hinausschicken und verfolgen, wohin sie ihren Weg finden.

Plague ist das Tinder für virale Inhalte

Alle User agieren auf Plague anonym. Per Wisch kann entschieden werden, ob ein Post weiterverbreitet werden soll. Ähnlich dem Tinder-Prinzip bedeutet ein Swipe nach oben, dass der Inhalt an die vier Nutzer weitergeleitet wird, die sich am Nächsten aufhalten. Ein Swipe nach oben heißt, dass der Informationsvirus an dieser Stelle blockiert wird.

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Screenshot: Plague

Eine Karte zeigt an, wohin der Post geteilt wurde

Registrierte Nutzer können selber Inhalte erstellen und auf die Reise schicken. Die Statistik zu jedem Post zeigt auf einer Karte an, wohin die Information verbreitet wurde und wie viel Prozent der Nutzer den Post ablehnten beziehungsweise weiterleiteten. Jeder Inhalt kann übrigens kommentiert werden.

Die Plague-App wurde vom litauischen Unternehmen Deep Sea Marketing entwickelt und basiert derzeit auf den GPS-Daten der Nutzer. Sobald es mehr User gibt, sollen auch Verbindungen per Bluetooth möglich werden. Die Anwendung ist für iOS und Android gratis zu haben.

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Screenshot: Plague

 

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