#Pope führte zu Pornoseiten – Twitter-Spam
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Die Nachricht vom Papst-Rücktritt ging am Montag um die ganze Welt. Unzählige Menschen zückten aus Gewohnheit das Smartphone aus der Tasche, um unter dem Hastag #Pope den Wahrheitsgehalt der News zu prüfen. Doch was sie da zu sehen bekamen war nichts für fromme Augen: Statt einem offiziellen Tweet aus dem Vatikan, gab es stattdessen nackte Haut und zwielichtige Angebote von jungen Damen.

Wie nakedsecurity.sophos.com berichtet, sprangen findige Geschäftsleute und opportunistische Spamer auf den Trend auf, bemächtigten sich des Trend-Topics und twitterten fleißig mit #Pope. Die darin aufgeführten Links führten jedoch direkt zu Webseiten mit pornografischen Inhalten. Was auf Anhieb wie ein lustiger Twitter-Spam klingt hat jedoch in diesem Fall einen ernsten Hintergrund. So wurden zahlreiche Jugendliche, die weiterführende Informationen zum Papst-Rücktritt lesen wollten, mit jugendgefährdenden Inhalten konfrontiert.

Deshalb sollten Spam-Accounts umgehend gemeldet werden, damit sie schnellstmöglich von Twitter gelöscht werden können. Allerdings haben Spamer in der Regel tausende Twitter-Accounts, mit denen sie ihren Twitter-Spam verbreiten.

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