Prism, Tempora und … Magic Lantern [Infografik]
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NSA, Prism und Tempora – nach den Enthüllungen des ehemaligen US-Geheimdienstexperten Edward Snowden sorgen Informationen über globale Spionage- und Abhörpgramme seit Wochen für Aufruhr. Und fast täglich hört man, dass das Ausmaß der Überwachungen durch die amerikanischen Behörden größer zu sein scheint als angenommen. Ein Spionage-Tool, das bisher kaum im Fokus der Öffentlichkeit stand, ist die Magic Lantern (Wunderlampe). Dabei handelt es sich um eine von der US-Bundespolizei FBI entwickelte Keylogger-Software, die an auszuspionierende Opfer geschickt wird und sich heimlich auf deren Rechner installiert, um dann alle möglichen Daten abzugreifen. Die Magic Lantern kommt entweder getarnt als E-Mail-Anhang aufs System oder nutzt sonstige Anfälligkeiten des Betriebssystems aus. Damit ähnelt es einem Virus bzw. einem Trojaner.

Bei Mobistealth hat man sich der Wunderlampe nun in Form einer Infografik angenommen und geht auf die Geschichte des „ultimativen Keyloggers“ ein, die bis 2001 zurückreicht. Neben Historischem gibt es Wissenswertes zu Funktionsweise, den Installationsarten und den Arten von Daten, die damit ausspioniert werden. Dazu gehören unter anderem die IP-Adresse, einer Liste offener TCP- und UDP-Ports auch der benutzte Brtowser, der registrierte Nutzer, das Betriebssystem und dessen Seriennummer, die zuletzt besuchte URL und die MAC-Adresse der Ethernet-Karte. Und wie wird man die Magic Lantern los. Die Antwort ist kurz: gar nicht.

The ultimate keylogger: FBI’s Magic Lantern
© Mobistealth

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