re:publica 13 in Berlin gestartet
Kommentare

In Berlin ist heute die siebte Ausgabe der Internet- und Bloggerkonferenz re:publica gestartet. „Von der spontanen Idee eines Blogger-Treffens zu einer der wichtigsten Gesellschaftskonferenzen Europas“ – so beschreiben die Organisatoren ihre Konferenz auf der offiziellen Website und übertreiben kein bisschen. Hatte 2007 die Teilnehmerzahl von 700 noch alle Erwartungen übertroffen, rechnet man in diesem Jahr mit 5.000 Teilnehmern, die diskutieren und sich über das digitale Leben austauschen.

Auf acht Bühnen treten in der Station Berlin (ehemaliger Postbahnhof am Gleisdreieck) rund 450 nationale und internationale Speaker/innen auf und teilen in 260 Sessions, Workshops und Paneldiskussionen ihre Gedanken zu Themenbereichen wie Politik, Wissenschaft, Kultur und Gesellschaft. Zu den bekanntesten Redner/innen gehören unter anderem Gunter Dueck, Sascha Lobo, Stefan Plöchinger, Dieter Zetsche, Richard Allan (Director of Policy EMEA, Facebook) oder Betsy Hoover (Director of Digital Organizing for the 2012 Obama for America campaign).

Das Motto der Konferenz lautet in diesem Jahr IN/SIDE/OUT und darf laut den Organisatoren „als Umspülung der digitalen Gesellschaft interpretiert werden“, also das Verschmelzen von analoger und digitaler Gesellschaft. Dabei soll vor allem die Frage nach den Profiteuren des Web2.0 im Zentrum stehen. Darüber hinaus geht es um (In-)Transparenz des Netz und wie sie durch die das Web bestimmenden Konzerne gesteuert wird. Oder gibt es seitens der Nutzer eine Umkehr zum Privaten? 

Eines der meist diskutierten Themen der re:publica 13 dürften mit Sicherheit die Drosselpläne der Telekom sein (unser Kommentar) – eine Entwicklung, die dem Wunsch der Netzgemeinde nach Netzneutralität und zunehmnder Vernetzung diametral entgegensteht.

Einen Live-Stream der Konferenz findet ihr auf der Homepage: http://re-publica.de/

Für die Design-Freunde unter Euch sind wir hier auf dem Blog wortfeld.de auf einen tollen Beitrag gestoßen: Kleine re:trospektive – Die Plakate der re:publica seit 1913. Dabei handelt es sich um eine Retrospektive fiktionaler re:publica Veranstaltungsplakate von 1913 bis heute. Nett gemacht – unbedingt ansehen!

Unsere Redaktion empfiehlt:

Relevante Beiträge

Meinungen zu diesem Beitrag

X
- Gib Deinen Standort ein -
- or -