Responsive Design im Projektalltag – Arbeitsweisen, Techniken und Learnings
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Die meisten kennen mobile.de als Online-Marktplatz für den An- und Verkauf von Automobilen aller Art.  Die GmbH mit Sitz in Kleinmachnow ist auch ein wichtiger Player im ausländischen Markt. Speziell für die Kaufinteressierten Kunden in Tschechien hat man vor kurzem eine mobile Web-Applikation gelauncht, auf der nun Karossen aller Couleur die Besitzer wechseln.

Auf der MobileTech Conference 2013 haben Stephan Köpp, Frontend Engineer bei der mobile.international GmbH, und Michael Fleck, Senior Interaction Architect bei der USEEDS GmbH, Einblicke in ihrer Arbeit bei der Realisierung eines gemeinsamen Projekts gegeben: die Entwicklung einer Web-Applikation aus Basis von Responsive Design, um den sogenannten Corss-Border-Trade anzukurbeln.

Ihr spezieller Fokus war dabei, wie man Responsive Design im Zusammenspiel von Konzepter, Designer und Frontend-Entwicker realisiert, welche Frameworks bei der Entwicklung eingesetzt wurden und welche Rolle die Performance bei den Entscheidungen spielt.

Die oberste Priorität für die Gemeinschaftsproduktion war dabei, dass das auf mobile Devices angepasste Portal unabhängig von existierenden Mobile-Plattformen funktioniert, damit den wachsenden Anteil an mobilen Endgeräten bedient und letztendlich eine ganzheitliche Einkaufserfahrung für die User kreiert wird. 

Die in Berlin ansässige Agentur Useeds zeichnete unter anderem für die Design- und Use- Experience –Elemente des Responsive-Design-Projekts verantwortlich, das als agiler Prozess angelegt wurde.

In der Entwicklung kamen das Bootstrap-Framework, Google Closure Templates sowie weitere Frameworks wie Flexslider zum Einsatz.

Das gerade im agilen Prozess die Abstimmung besonders wichtig ist, gaben Stephan Köpp und Michael Fleck als eines der wichtigsten Learnings an ihr Publikum weiter. Jeder sollte Ideen einbringen, jede Stimme sollte gehört werden. Ebenso sollte eine Offenheit und ausreichend Ressourcen für die Integration einer optimalen User Experience gewährleistet werden.

Bezüglich des Content-Aspekts berichtete Michael Fleck, dass seiner persönlichen Projekterfahrung zufolge der Mobile First Ansatz, sprich „das kleinste zuerst“, die besten Resultate produziert. Auf Konzeptseite, sprich der Frage „was packe ich auf die Seite?“, brachte hingegen ein Tablet First Ansatz die besten Ergebnisse.

Und hat es den Projektpartnern im Rückblick den Spaß gemacht? Stephan Köpp bejahte die Frage für beide nachdrücklich. „Es hat wirklich Spaß gemacht, Technologien wie HTML5 und CSS3 auszuprobieren. Kollegen haben sich schon gewundert, warum ich tagtäglich mit einem breiten Grinsen durchs Büro marschiert bin.“

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