Responsive Design – Watch and Learn oder geh nach Hause [Surftipp]
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Responsive Design ist schon lange kein Webdesign-Trend mehr, sondern harte Realität. Schließlich greifen ein Großteil der Netzsurfer über mobile Endgeräte auf digitale Inhalte zu. Viele Webseiten, die kein Responsive Design unterstützen, versuchen, ihre mobilen Besucher durch eine entsprechende App bei Laune zu halten.

Oft stellt sich aber diese zweigleisige Lösung als fauler Kompromiss heraus. Schließlich bieten viele Apps nicht die gleichen Funktionen wie die Desktop-Version und auch beim Design hat man als User oft den Eindruck, nur eine Sparvariante auf dem Smartphone serviert zu bekommen. Das Look and Feel ist dahin, der Besucher ist abgeturnt – tschüss!

Runter vom Trampelpfad!

Responisve Design bietet neue gestalterische Möglichkeiten und bietet auf mobilen Endgeräten Spielereien, die auf der Desktop-Version nicht möglich sind – zum Beispiel bei der Navigation, die vollständig via Handgesten erfolgt. Webdesigner sollten also die ausgetretenen Pfade verlassen. Ein Beispiel für eine kreative Responsive Design Explosion bietet die HTML5-basierte Seite Shibui.me von Tomer Lerner.

Hier finden sich auf der Desktop-Version Parallax-Elemente, Flat Design und skeuomorphistische Elemente, wie etwa bei den Silberstrukturen am Lautstärkenregler. Diese Stilmittel sind „alte Bekannte“, wurden aber neu und ungewöhnlich gemixt und ergeben damit eine ganz individuelle UX, die nicht auf Effekthascherei aus ist. Besonders schön präsentiert sich Shibui.me, wenn man die Seite über ein mobiles Endgerät aufruft. Hier ordnen sich die Boxen untereinander an und bieten aber dennoch einige nette Spielereien, wie unser Quick-Check-Video zeigt:

shibui

Screenshot: http://shibui.me/#home

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