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Responsive Design: Vorsicht, SEO-Fallen
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Das Mobile Web gilt als der Wachstumstreiber der Zukunft. Die mobile Revolution geht weiter, neue Chancen und SEO-Fallen ergeben.

Seit 2008 ist der mobile Datentransfer um den Faktor 30 gestiegen.

Responsive Design

Responsive Design ist schon lange kein Webdesign Trend mehr, sondern gehört bei den meisten Webseiten zum Standard. Immer mehr Webseitenzugriffe erfolgen über mobile Endgeräte. Einige Portale bieten als Ergänzung zur Desktop-Variante auch eine App an, um Leser auch unterwegs begleiten zu können.

App als abgespeckte Alternative

Diese Apps bieten allerdings oft nicht die gleichen Funktionen und Features, die man von der Browser-Version gewöhnt ist. Responsive Design, vorausgesetzt es ist korrekt und effektiv umgesetzt, ist deswegen inzwischen für viele die Lösung Nummer eins.

Die Vorteile von Responsive Design liegen klar auf der Hand: Zum einen passt sich die Seite an die Größe des Displays des mobilen Endgeräts, den sogenannten Viewport, an. Design, Look und Charakter der Seite bleiben weitestgehend erhalten. Durch die adaptive Anpassung der Bildschirmdarstellung werden die Elemente auf der Website lediglich anders angeordnet.

Drei SEO-Fallen

Aber welche Auswirkungen hat Responsive Design eigentlich unter SEO-Gesichtspunkten? Über mögliche Nachteile macht sich Bryson Meunier in seinem Artikel „When Responsive Web Design Is Bad For SEO“ Gedanken.

Content

So gibt er zu bedenken, dass manche responsive-optimierte Webseiten bei mobilen Zugriffen nur einen Teil des vorhandenen Contents anzeigen. Damit bekommen mobile Besucher trotz Responsive Designs nur eine abgespeckte Version angezeigt.

Das gehe laut Meunier zu Lasten der Klickzahlen und sei damit SEO-technisch unvorteilhaft.

Ladezeit

Darüber hinaus müsste beachtet werden, dass manche responsive Webseiten auf Smartphones oder Tablets eine längere Ladezeit benötigen – und ein geringere Page Speed kann natürlich ebenfalls ein SEO-Killer sein.

Keywords

Auch bei der Auswahl der Keywords muss das Nutzerverhalten von mobilen Usern berücksichtigt werden. So sind Keywords wie „nearby“ und „download Apps“ für mobile Nutzer interessanter, als für Besucher der Desktop-Version.

Diese und weitere SEO-Stolpersteine, die bei der Umsetzung von Responsive Design beachtet werden müssen, findet Ihr im ausführlichen Artikel When Responsive Web Design Is Bad For SEO.

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