Samsung arbeitet mit Oculus an Virtual-Reality-Headset
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Die Gerüchte um Samsungs eigene mobile VR-Brille verdichten sich. Kollegen der Seite Engadget wollen aus Samsung-Kreisen erfahren haben, dass die Südkoreaner hierzu mit Oculus VR zusammenarbeiten. Es geht um eine Datenbrille für Samsung-Smartphones der Galaxy-Reihe. Dabei kümmere sich Samsung um die Hardware, Oculus übernehme den Software-Part. Dem Bericht zufolge soll die Brille auf den Bildschirm des Smartphones zurückgreifen, anstatt ein eigenes Display zu verwenden.

Selbstredend findet die Zusammenarbeit nicht auf rein freundschaftlicher Basis statt. Während Samsung Zugang zum Software Development Kit von Oculus bekommt, erhält Oculus im Gegenzug die neuste Generation von Samsungs OLED-Bildschirmen, die in der geplanten VR-Brille zum Einsatz kommen sollen. 

Besagte OLED-Displays lösen höher als 1080p auf und kommen angeblich schon in der nächsten Generation von Galaxy-Smartphones zum Einsatz. Derzeit wird das Headset mit einem Galaxy S4 von Samsung getestet. Das Oculus Development Kit hilft Samsung bei der Entwicklung einer Benutzeroberfläche. Außerdem spart der Technikkonzern durch die Kooperation mit Oculus vor allem wertvolle Entwicklungszeit, die im Rennen gegen Sonys Datenbrille Morpheus entscheidend sein könnte. Letztere hat nicht nur Zeit, sondern auch massig Geld gekostet. Oculus hat durch das Tauschgeschäft die Chance, seine (vor allem auf Gaming ausgerichtete) VR-Brille mit hochauflösenden Displays auszustatten.

Aufmacherbild: MILAN, ITALY – OCTOBER 26: Guy tries a virtual reality headset at Games Week 2013, event dedicated to video games and electronic entertainment on OCTOBER 26, 2013 in Milan. via Shutterstock / Urheberrecht: Stefano Tinti

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