sayHEY-Messenger als Android- und iOS-App ist da
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Der neue sayHEY-Messenger der E-Plus-Tochter Simyo ist als Android- und iOS-App gelaunched worden.

Bereits Mitte April haben wir den sayHEY-Messenger – den neuen WhatsApp-Konkurrenten von Simyo – vorgestellt, der mit 128-Bit-AES-verschlüsselter Nachrichtenübertragung zu überzeugen versucht.

Der seyHEY-Messenger steht nun allen Interessenten, unabhängig davon, ob man Simyo-Kunde ist oder nicht, als kostenlose Android- und iOS-App zur Verfügung und kann im Play Store bzw. im App Store downloaded werden. Der Dienst ist aber auch im Browser nutzbar

Datensicherheit im Fokus

Die verschlüsselte Nachrichtenübertragung steht bei den Usern ganz hoch im Kurs. Spätestens nach der WhatsApp-Übernahme durch Facebook stellen sich die Nutzer der Messaging-Dienste verstärkt die Frage, was mit ihren privaten Daten nach dem Eintippen und Versenden passiert. Instant-Messaging-Dienste wittern ihre Chance und setzen bei ihren Angeboten auf Ende-zu-Ende-Verschlüsselung, bei der Daten nur für den Absender und Empfänger lesbar sind.

So hatte beispielweise ein Schweizer Anbieter Threema von der WhatsApp-Facebook-Fusion profitiert und seine Nutzerzahlen innerhalb von 24 Stunden verdoppelt. Die WhatsApp-Alternative steht ganz im Zeichen der Datensicherheit und setzt für die Verschlüsselung asymmetrische Kryptografie ein.

Simyo nutzt die Chance

Auch Simyo nutzt den Hype rund um Ende-zu-Ende-Verschlüsselung und will mit dem neuen sayHEY-Messenger den Erfolgskurs nehmen.

Die Server, auf denen die Nachrichten der User gespeichert werden, befinden sich in Deutschland. Zusätzlich verspricht Simyo, die Daten der Nutzer nicht an Dritte weiterzugeben. Die Frage ist, wer tut das nicht. 

Über die SayHey-Anwendung hat der User außerdem die Möglichkeit, Kontakte zu erreichen, die den Messenger nicht nutzen. Das geschieht dann per SMS-Benachrichtigung und wird sieben Cent pro Nachricht kosten. Auch übliche SMS lassen sich über SayHey verschicken, die Kosten richten sich dann nach dem jeweiligen Mobilfunktarif.

Für die Zukunft plant der Betreiber, eine Gruppen-Chat-Funktion à la WhatsApp einzuführen. Diese soll mit zukünftigen Updates folgen. 

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