Self-Destructing Cookies – Schluss mit Datenspionage
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Cookies erleichtern unseren Alltag im Internet, indem sie persönliche Einstellungen für besuchte Webseiten speichern. Der Client sendet dabei die Cookie-Informationen bei einer erneuten Anforderung wieder an den Server, sodass ein erneuter Login beim wiederholten Aufruf einer Website nicht erforderlich ist, Insbesondere bei Online-Shops und in Foren profitieren wir davon, da es für uns eine echte Zeitersparnis bedeutet.

Allerdings bergen Cookies auch Gefahren und ermöglichen es, ein Profil über die Surfgewohnheiten des Users zu erstellen, ohne dass dieser hiervon etwas mitbekommt. Dies äußert sich auch in Form von persönlich zugeschnittenen E-Mails, die in unserem Junk-Ordner landen. Zwar stellen Cookies kein direktes Sicherheitsrisiko dar, doch lässt sich der Zugriff der Cookies regulieren, zum Beispiel mit dem Firefox-Add-On Self-Destructing Cookies.

Screenshot: mozilla.org

Je nach Bedarf können die Einstellungen dabei so verändert werden, dass Cookies nur so lange gespeichert werden, wie eine Webseite geöffnet ist. Ebenfalls ist es möglich eine Whitelist zu erstellen und Websites so dauerhaft zu sichern. Über Self-Destructing-Cookies gewinnt der User an Sicherheit, ohne Passwörter wiederholt neu eingegeben zu müssen.

Im Unterschied zum Blockieren von Cookies von Drittparteien, wie es bei Adblock geschieht, geht Self Destructing Cookies noch einen Schritt weiter und unterbindet das Speichern aller Cookies, die nicht in den benutzerdefinierte Einstellungen genehmigt wurden. Zudem kann die Erweiterung sicherstellen, dass man automatisch aus Seiten ausgeloggt wird, sobald man diese verlässt. Das Löschen eines Cookies ist dabei als Default auf 10 Sekunden eingestellt, kann aber ebenfalls in den Einstellungen frei bestimmt werden.

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