Sicherheitslücke im Android-Browser
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Im systemeigenen Android-Browser AOSP soll es eine Sicherheitslücke geben. Durch diese können schadhafte Websites auf Browser-Inhalte und geöffnete Tabs und Cookies zugreifen. So können auch eventuell sensible Daten ausgelesen werden, die in einem Tab geöffnet sind.

Android AOSP Sicherheitslücke als „Privacy Disaster“

Betroffen sind die Browser der Android-Versionen zwischen KitKat 4.4. und 4.2.1. Das sind immerhin 70 Prozent aller Android-User. Laut dem Forum Rapid 7 besteht die Sicherheitslücke schon seit dem 1.September. Bisher hat das Leck von Seiten Androids aber nicht viel Beachtung gefunden, denn eine Gefahr besteht nur, wenn der User eine schädliche Website selbst anwählt. Dabei wird es von Rapid 7 User Tod Beardsley sogar als „Privacy Disaster“ eingeschätzt.

Alternative Browser benutzen

User der betroffenen Software greifen also besser auf andere Browser zurück bis die Sicherheitslücke behoben ist. Alternativen zu AOSP sind Chrome, Firefox, Opera oder Dolphin.

Aufmacherbild: Android silhouette. On black background via Shutterstock / Urheberrecht: Kirill__M

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