Slack: 6 Gründe für eine neue Unternehmenskommunikation
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Kommen in einem Unternehmen gleich mehrere Kommunikationskanäle zum Einsatz, werden die Informationswege auf Dauer immer länger und undurchsichtiger und sind im Nachhinein schwerlich wieder zu finden. Email-Client, Instant-Messenger, Cloud-Service, Intranet, Unternehmens-Blog und weitere Fremdanbieter-Applikationen sind alles Dienste, die für sich allein genommen durchaus hilfreich sind, aber im Zusammenspiel schnell ihre Grenzen aufzeigen. Nämlich dann, wenn es um schnelle Absprachen, übersichtliche Organisationsstrukturen und Wiederauffindbarkeit von Informationen geht. 

Sechs gute Gründe für eine kompakte Unternehmenskommunikation

Das erst in diesem Jahr an den Start gegangene Büro-Tool Slack ist mittlerweile das weltweit schnellst grassierende Gruppenkommunikationsmittel, das wohl künftig ganz den unternehmensinternen Email-Verkehr ablösen wird – und das aus guten Gründen. Hier sind sechs Argumente, die für die Verwendung von Slack sprechen:

1. Slack bündelt Kommunikationswege

Um unterschiedliche Medien zum Chatten einzelner Gruppen oder Email-Verteiler überflüssig zu machen, bietet Slack die Möglichkeit die Kommunikationswege übersichtlich zusammenzufassen. In einer Übersichtsleiste können verschiedene Channels angelegt werden, zu denen jeweils Leute geladen oder zum Zugriff berechtigt werden können. Ein Unternehmensblog kann so beispielsweise mit den aktuellen Infos für das Team angelegt werden, darunter die Arbeitsgruppe für ein Projekt, das nur die Beteiligten updatet und zudem dem Teamleiter die Einsicht zum Status quo ermöglicht. Wer Anfragen an eine andere Abteilung hat oder etwas in einem anderen Projekt teilen möchte, kann leicht den jeweiligen Channel auswählen. Die Zugriffsrechte können einzeln zugewiesen werden. In der Übersichtsleiste lassen sich zudem die einzelnen Nachrichtenwege an Kollegen sortieren, so dass man auch hier immer den Kommunikationshergang mit der jeweiligen Person im Blick hat.

Slack Search2. Suchfunktion lässt sich gezielt nutzen 

Ein klassische Szenario: Zwischendurch hatte man gegenüber einem Kollegen eine Idee geäußert, die wegen der restlichen Arbeit mal wieder untergegangen ist. Erinnert man sich beispielsweise noch daran, mit wem man im Gespräch stand und was in etwa das Thema war, so lässt sich über Slack gezielt in Channels, nach Personen oder Stichworten suchen. Die Filterfunktion ermöglicht innerhalb der gebündelten Kommunikationsplattform das schnelle Auffinden von Inhalten.

3. Integration von Fremdanbieter-Tools 

Eines der wohl wichtigsten Features von Slack ist die Kompatibilität mit anderen Web-Service-Anbietern, die sich problemlos in den „Kosmos“ integrieren lassen. Neben namhaften Diensten wie Dropbox, GitHub, Google-Hangouts oder Twitter, werden dutzende andere Applikationen zur Integration angeboten. Egal ob Marketer oder Entwickler, hier werden alle schnell fündig – und wer einen Fremdanbieter entdeckt, der noch nicht integriert wurde, aber nützlich scheint, kann entweder selbst Hand anlegen mit der Slack API oder die Entwickler von Slack zur Integration aufrufen. 

4. Datenmengen schnell und gezielt austauschen

Wer etwa WordPress-Plugins entwirft und generell hohe Datenmengen austauscht, kann über Slack die File-Sharing-Option nutzen, über die sich beispielsweise die integrierte Dropbox ansteuern und die einzelnen Empfänger innerhalb des Unternehmens auswählen lassen. Zur Verwaltung von Software, aber auch um ein Blackboard für Unternehmensfotos und dergleichen zu organisieren, ist diese Option durchaus praktisch.

5. Transparenz versus Privatsphäre 

Obwohl Slack gerade das Ziel verfolgt, Unternehmensstrukturen und Kommunikationswege zusammenzuführen, übersichtlicher und einsehbarer zu machen, besteht auch hier trotzdem die Möglichkeit, private Messenger oder geschlossene Gruppen einzurichten, denen bestimmte Informationen zukommen sollen. 

Mobile Slack Synchronisation6. Mobiler Zugriff mit Erinnerung 

Ganz klar, wer nur im Büro auf firmenrelevante Inhalte zugreifen kann, ist heutzutage nahezu handlungsunfähig im Geschäftsleben. Deshalb ist das Kommunikations-Tool auch mit Android- und iOS-Devices kompatibel. Die Daten können bedarfsweise synchronisiert werden. Zusätzliche Erinnerungs-Einstellungen sorgen dafür, dass man auch unterwegs nichts vergisst.

Ein kurzes Fazit

Mittlerweile nutzen in den USA mehr als 30.000 Teams Slack. Zusehends kommen neue Integrationen von Fremdanbietern hinzu und immer mehr Investoren wollen in die Idee investieren – die Erfolgsgeschichte des Kommunikations-Tools ist nahezu vorgezeichnet. Bei Kosten von rund sieben US-Dollar pro Monat pro Person für die Standard-Version ein gutes Angebot. Upgrades kosten natürlich extra, belaufen sich dann bis zu 99 Dollar pro Mitarbeiter. Erste Sicherheitslücken haben der anfänglichen Euphorie jedoch einen kurzen Dämpfer verpasst. Wir bleiben dran und beobachten gespannt die Entwicklung. 

 

Aufmacherbild: Group Of Multi-Ethnic People Working On Digital Devices Around Table via Shutterstock / Urheberrecht: Rawpixel 

Screenshots von https://slack.com

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