Slingshot: Facebooks Snapchat-Konkurrent ist da
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Facebook, die Social-Media-Plattform, die mittlerweile 1,2 Milliarden Menschen verbindet, macht Snapchat Konkurrenz und bringt eine eigene Version des flüchtigen Bilder- und Videoaustausches auf den Markt. Slingshot nennt sich der Dienst, der den Versand von Bildern ermöglicht, die sich nach der Ansicht selbstständig wieder löschen. Begeistert teilt Facebook mit, mit der neuen Anwedung die User dazu animieren zu wollen, kreativ zu werden, anstatt nut passiv zu beobachten: 

With Slingshot, we wanted to build something where everybody is a creator and nobody is just a spectator. When everyone participates, there’s less pressure, more creativity and even the little things in life can turn into awesome shared experiences. This is what Slingshot is all about.

Unterschied zu Snapchat

Anders als bei dem erfolgreichen Vorbild, können bei Slingshot versandte Dateien von Usern nur dann angeschaut werden, wenn diese im Gegenzug dem Absender auch etwas zurückschicken. Schlauer Schachzug, denn so werden neugierige Slingshot-Nutzer zu mehr Interaktion animiert, um nicht zu sagen – gezwungen. Wer an dem Austausch kein Interesse hat, wischt erhaltene Nachrichten einfach weg. Findet der Austausch dagegen statt, kann der Empfänger die Bilder oder Videos solange anschauen, wie er möchte. Sobald diese weggewischt sind, sind sie ein für alle Mal weg.

Weitere Slingshot-Features

Vor dem Versand können ausgewählte Bilder und Videos farblich verändern und mit einer begleitenden Nachricht versehen werden. Das dadurch entstandene Gesamtkunstwerk kann an beliebig viele Facebook-Freude weitergeleitet werden.

Wenn der Kauf nicht klappt, wird entwickelt 

Bevor sich Facebook die Mühe mit der eigenen Anwendung gemacht hat, hat die Social-Media-Plattform mehrmals versucht, Snapchat durch lukrative Angebote zu übernehmen. Doch, obwohl viele Startups darauf hin arbeiten, für stolze Summen aufgekauft zu werden, blieb Snapchat auch angesichts von Angeboten in Milliarden-Höhe standhaft. So musste Mark Zuckerberg seine Strategie ändern und beauftragte Facebooks Creative Labs mit der Entwicklung der Anwendung.

Slingshot bereits durch einen Fehler vor dem offiziellen Termin veröffentlicht

Am vergangenen Pfingstmontag ist Facebook ein peinlicher Fehler unterlaufen und die Slingshot-App wurde aus Versehen im App-Store veröffentlicht. Den Patzer bestätigte Facebook gegenüber TechCrunch:

Heute früh veröffentlichten wir versehentlich eine Version von Slingshot, einer neuen App, an der wir arbeiten. Mit Slingshot werdet Ihr alltägliche Momente mit vielen Leuten auf einmal teilen können. Es wird bald fertig sein und wir sind gespannt darauf, dass Ihr es ausprobiert.

Slingshot vorerst nur in den USA verfügbar

Vorerst kommen nur die US-amerikanischen Facebook User in den Genuss der neuen Anwendung, die für iOS- und Android-Betriebssystem zur Verfügung steht. Wann die Anwendung auch hierzulange erhältlich sein wird, ist noch nicht bekannt. In folgendem Video sehr Ihr genau, wie die Anwendung funktioniert:

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