So geht der perfekte Facebook-Post – Liken und Sharen
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Facebook, Twitter, Google+. Social-Media-Kanäle sind entscheidender denn je, wenn es darum geht, eine starke Bindung zwischen Käufer und Brand aufzubauen. Tolle Informationen oder nützliche Produkte auf „gut Glück“ im Netz zu verstreuen reicht allerdings schon lange nicht mehr aus, um für Bewegung auf dem eigenen Social-Media-Profil zu sorgen. Heutzutage steht und fällt der Erfolg einer Social-Media-Kampagne mit dem Maß an Interaktion. Wir verraten Euch, wie Ihr mit ein paar Regeln für den perfekten Facebook-Post Euer Social-Media-Profil optimieren und so für mehr Interaktion sorgen könnt.

Ein wichtiger Faktor: der Edge Rank

Eine besondere Rolle für den eigenen Social-Media-Kanal und erfolgreiches Facebook-Marketing spielt der Edge Rank. Doch was bedeutet dieser eigentlich? Bei jedem Post, welcher durch ein Unternehmen auf Facebook veröffentlich wird, kann eine gewisse Reichweite erzielt werden. Das bedeutet, dass der gepostete Beitrage nicht automatisch in jedem Newsfeed der Facebook-Community erscheint, sondern dass nur ein Teil der Fans den Post sieht. Bei wie vielen Fans innerhalb der Community der Post ausgespielt wird, wird durch den Edge Ran bestimmt und berechnet sich für jeden Post neu.

Dies geschieht unter drei unterschiedlichen Faktoren:

  • Zeit: Ganz klar, je „frischer“ ein Post ist, desto bessere Chancen hat dieser, dass er im Newsfeed der Facebook-Community ausgespielt wird. Je mehr Interaktion ein Post dabei gleich zu Beginn der Veröffentlichung generiert, desto mehr Reichweite erhält dieser und desto länger kann er im Newsfeed der Fan-Community ausgespielt werden.
  • Affinität: Dieser Punkt bewertet insbesondere, wie die Interaktion mit einem Post gewichtet werden kann. Je mehr Shares, Likes und Kommentare der Post erhält, desto relevanter wird er auch für die Freunde der einzelnen Fans innerhalb der Fan-Gemeinschaft.
  • Gewicht: Hier wird bewertet, welche Interaktion genau stattfindet. Anstatt nur das Maß an Interaktivität zu beurteilen, zählt hier die Art der Interaktion. Ein Kommentar wird so beispielsweise stärker gewertet, als ein Like oder ein Share.

Probieren geht über Studieren

Social Media Kanäle sind besonders eines: dynamisch. Daher sollte klar sein, dass nicht von Beginn an nur mit einer Methode gearbeitet werden kann. Entscheidend ist vielmehr, dass mit verschiedene Strategien experimentiert wird. Link, Bild, Video oder Text – verschiedene Post-Varianten ermöglichen es, das Interesse einer möglichst großen Anzahl an Fans innerhalb der Fan-Community zu wecken. Auch unterschiedliche Tageszeiten können unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Wichtig ist, dass stets analysiert wird, wann und wie die größtmögliche Reichweite und Interaktion erzielt werden kann. Besonders beliebt im Hinblick auf Shares und Likes sind Bild-Posts. Text-Posts hingegen werden am häufigsten kommentiert. Es lohnt sich also, in den Art der Postings zu variieren, um somit die allgemeine Interaktion auf und mit der Seite zu steigern.

Kurz und knackig soll es sein

Romane gehören in die Bibliothek – haben auf Facebook allerdings nichts verloren. Generell lässt sich die optimale Länge eines Posts auf 100 Zeichen festlegen. Längere Text-Posts können zwar auch eine hohe Reichweite erzielen, allerdings werden diese zumeist nur von eingefleischten Fans wahrgenommen und komplett gelesen. Je nach Brand muss ein gutes Mittelmaß gefunden werden. Daher gilt auch hier: nur wer in der Textlänge seiner Posts variiert, kann auf lange Sicht feststellen, was den Fans auf Facebook am besten gefällt. Zudem scheinen Posts mit Selbstbezug, die Interaktivitätsrate der Community zu erhöhen. Werden häufiger Wörter wie „Ich“ oder „Mein“ verwendet, so steigt die Interaktionsrate der Community.

Emotionen transportieren

Generell lassen sich Posts ganz gleich welcher Thematik in die Übertragung positiver, negativer und neutraler Emotionen differenzieren. Mit positiven Posts und Statements wird dabei ganz klar häufiger interagiert, als mit negativen oder neutral gerichteten Aussagen. Allerdings sollte nicht komplett auf negative oder auch provokante Posts verzichtet werden. Diese können immerhin rege Diskussionen auf der eigenen Seite verursachen und auch dafür sorgen, dass brisante Statements häufiger auf der Social-Media-Plattform Facebook geteilt werden. Das heißt jetzt natürlich nicht, dass sich jeder Social Media Manager in eine Drama Queen verwandeln muss. Wer ehrlich und authentisch textet, erreicht zumeist schon von ganz alleine einen Post mit emotionalem Beigeschmack.

Ein Unterschied wie Tag und Nacht – oder?

So wie der Mond auf die Gezeiten, so hat auch die Uhrzeit einen erheblichen Einfluss auf die Interaktionsstärke der Facebook-Community. So werden Wochenend-Posts zumeist häufiger geliked und geshared als Beiträge, die unter der Woche publiziert werden. Besonders der Montag und der Donnerstag scheinen die interaktionsärmsten Tage zu sein. Die Uhrzeit betreffend kann besonders in der Zeit zwischen 18:00-22:00 Uhr eine erhöhte Fan-Aktivität verzeichnet werden. Geteilt werden die Posts am häufigsten am späten Nachmittag zwischen 15:00 und 18:00 Uhr. Auch hier gilt: verschiedene Uhrzeiten sollten ausprobiert und variiert werden, damit genau analysiert werden kann, wann die eigenen Zielgruppe am aktivsten ist.

Ein abschließendes Fazit

Eines sollte sich jedes Unternehmen oder jeder Social Media Manager im Gedächtnis halten: eine hohe Interaktionsrate auf Facebook und auch auf jedem anderen Social-Media-Kanal kann nicht über Nacht erreicht werden. Wichtig ist es hier, Geduld zu zeigen und sich insbesondere die Zeit dazu zu nehmen, Resultate zu analyiseren. Nur so kann Schritt für Schritt das perfekte Facebook-Profil für ein Unternehmen aufgebaut werden.

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