So wird HealthCare die Zukunft verändern
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Gefühlt täglich treten neue Innovationen rund um die menschliche Gesundheit zutage. Manche Entdeckungen präsentieren sich dabei als sehr spannend, andere weniger. Welche Innovationen sind also die zukunftsweisendesten? 

Mikrochips statt Tierversuche

Dass Tiere für jegliche Art von klinischen Studien herhalten müssen, könnte schon sehr bald der Vergangenheit angehören. Denn nun wurden Testobjekte entwickelt, die, anders als Tiere, der menschlichen Anatomie nicht nur ähneln, sondern dieser sogar identisch sind.

Auf einem Mikrochip, der kleiner ist als ein menschlicher Daumen, kann die komplexe Verbindung zwischen Organen und Kapillaren rekonstruiert werden. So können Mikrochips Organe, wie beispielsweise die menschliche Lunge, simulieren.

So präsentieren sich die Mikrochips in ihrer Ähnlichkeit zur tatsächlichen menschlichen Anatomie als weitaus geeignetere Objekte für klinische Studien. Außerdem: Es wird allerhöchste Zeit, dass Tiere ihre Zeit in der Freiheit verbringen, statt sie in zahllosen Testlaboren zu fristen.

Wearable Technology

Trotz starker Kritik aufgrund von Privatsphäre-Bedenken, kann tragbarer Technologie, wie beispielsweise Google Glass, eines nicht abgesprochen werden: sie kann dem Träger das Leben um einiges einfacher gestalten. So auch in Sachen Gesundheit.

Als gutes Beispiel bietet sich dabei Googles hauseigene Kontaktlinse, die Smart Contact Lens, an, die bei Diabetes Patienten Glucose-Werte in der Tränenflüssigkeit messen kann. Doch auch Google Glass selbst hat Potenzial die Medizin ein Stück weiter zu bringen: durch Live-Übertragungen von Operationen für Medizin-Studenten zum Beispiel oder auch Augmented-Reality Fitness Programmen, die speziell für Glass Träger zugeschnitten sind.

Auch zur Überwachung weiterer gesundheitlicher Werte präsentieren sich Wearables, wie Fitness Wristbands, als überaus praktisch. 

Biologisches Material per 3D-Druck

Mit einem 3D-Drucker kann scheinbar alles ausgedruckt werden. Manche produzieren sich mithilfe des Geräts ein ganz persönliches Waffenarsenal, Barilla arbeitet an einem hauseigenen Nudeldrucker, während sie in China gleich ganze Häuser ausdrucken.

Da liegt es nicht mehr allzu fern, dass per 3D-Druck ebenfalls menschliches biologisches Material ausgedruckt werden kann. So wurden beispielsweise bereits erfolgreich Blutgefäße oder embryonale Stammzellen ausgedruckt. Natürlich wird weiterhin geforscht, damit in Zukunft auch menschliche Haut, Teile menschlicher Organe und anderes biologisches Material mithilfe von 3D-Druck produziert werden kann.

mHealth: Das Smartphone als mobiler Doktor

Dass sich auf das Smartphone verschiedene Apps zur Überwachung von Gesundheitswerten oder zum Abrufen medizinischer Informationen herunterladen lassen, ist nichts Neues. Dass sich aus all diesen Apps allerdings ein übersichtliches Bild der verschiedensten Körperwerte erschaffen lässt, definitiv.

Mithilfe von Apples HealtKit zum Beispiel können sich Anwendungen rund um Fitness und Gesundheit ohne Umstände miteinander austauschen und zusammenarbeiten, um dem User so stimmige Informationen zu dessen Gesundheit zu geben. Die Informationen können sogar automatisch an einen Arzt übermittelt werden, sollte es notwendig sein.

AufmacherbildHealthcare concept: Healthcare key on the computer keyboard via Shutterstock / Urheberrecht: Alexander Mak

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