Social Media

Social-Media-Phänomen #jesuischarlie – Trauer, Wut und Trotz
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Die Netzgemeinde trauert auf Social-Media-Plattformen um die Opfer des Attentates auf das Satiremagazin Charlie Hebdo am 7. Januar 2015.

Mit dem Hashtag #jesuischarlie „ich bin Charlie“ und #charliehebdo markiert, kursieren derzeit unzählige Posts bei Facebook, Twitter oder Instagram, die das Entsetzen, die Wut und den Trotz der Netzgemeinde zum Ausdruck bringen.

Die Ereignisse in der Charlie Hebdo Redaktion gingen dank Social-Media-Plattformen in einem rasanten Tempo um die Welt. Videos von Augenzeugen sowie Bilder vom Tatort boten binnen kürzester Zeit einen Eindruck vom Tatort. Der Twitter-Nutzer Thierry Puget prägte als erster den Hashtag #jesuischarlie.

Wir sind alle Charlie

Mit den Worten „Ich bin Charlie“ solidarisieren sich nun die Internetnutzer mit den Redakteuren, die mit ihren islamkritischen Karikaturen immer wieder den Zorn radikaler Islamisten auf sich gelenkt haben. Unbeeindruckt von den Drohungen und Anschlägen in der Vergangenheit hat das Magazin weiterhin an seiner religionskritischen Ausrichtung festgehalten.

The Internet is mightier then the sword

Nachdem nun mit dem Attentat ein Großteil der Redaktion getötet wurde, übernimmt die Netzgemeinde die Aufgabe, die Presse- und Meinungsfreiheit mit Post und Tweets zu verteidigen. In der Flut der Statements zum Attentat heben sich vor allem Karikaturen zum Attentat besonders hervor und beweisen, wie mächtig die Kraft der Bilder ist, da sie über Social-Media-Plattformen weltweit verbreitet werden können und dabei alle Sprachbarrieren überwinden:

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