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Sofortbildausdruck fürs Smartphone à la Polaroid
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[Update: Der Prynt Polaroid-Drucker für’s Smartphone ist jetzt live. Hier könnt ihr das Case bestellen.]

Polaroid-Bilder sind hip – aber teuer. Was selbst Hobby-Fotografen vor einigen Jahrzehnten als qualitativ minderwertiges Spielzeug abgetan haben, ist seit einigen Jahren wieder ein beliebtes Stilmittel, um die Welt in verschwommen-nostalgischen Bildern festzuhalten. Zahlreiche Postkarten im Polaroid-Format, die angesagte Spots der Großstadt zeigen, aber auch spezielle Instagram-Filter und Co. zeugen davon, dass der Charme der Sofortbildfotografie vor allem bei der Generation Selfie erst so richtig aufblüht.

Aufstecken, auslösen, ausdrucken – Druckfertige Bilder für das Smartphone

Die Macher von Prynt wollen an diesen Trend anknüpfen und haben ein Case, eine Art handlichen Aufsteckdrucker, fürs Smartphone entwickelt, mit dem sich wie früher Polaroid-ähnlich Bilder innerhalb kürzester Zeit ausdrucken lassen. Das Smartphone wird hierzu in Prynt eingesteckt und der Auslöser über einen „analogen“ Knopf des Druckers betätigt; der Ausdruck erfolgt in weniger als einer Minute. Hierfür sei weder eine Wifi- noch eine Bluetooth-Verbindung notwendig. Die umgewandelte Instant-Kamera soll 10 bis 30 „Negativ“-Bilder für den nächsten Ausflug oder Partyabend bereit halten. 4-Zoll-Smartphones aber auch Phablets wie das iPhone 6 Plus oder Galaxy Note sollen kompatibel sein. Kostenpunkt etwa 99 Dollar, heißt es auf TechCrunch. Was die einzelnen Bilderdrucke kosten werden, ist bisher nicht angekündigt worden. Wer an dem Gerät interessiert ist, kann sich vor der Marktreife bereits für den Newsletter registrieren und wird über alle Neuigkeiten informiert.

Eine geplante App dürfte für zusätzlichen Spaß im Geheimen führen

Der Launch von Prynt wird im nächsten Jahr bei der Crowdfunding-Plattform Kickstarter passieren.
Neben der Druckfunktion sind noch andere Features geplant wie eine App, die es ermöglichen soll, neben dem ausgelösten Foto zugleich ein Video vom Hergang des Schnappschusses zu drehen, das in einer Cloud gespeichert wird. Das Video soll nur über den Scan des physischen Fotos abgespielt werden können und sonst nicht zuglänglich sein. Wer die Sache ein wenig weiter denkt, dürfte ähnlich spaßige oder reizende Verwendungen für seine Schnappschüsse finden, wie manch einer momentan bei Snapchat. Das Foto zeigt vielleicht nur einen Ausschnitt eines sehr viel sehenswerteren Ambiente.

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