Sony Mobile will 2014 durchstarten – auch mit Firefox OS
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Sony Mobile will im Fiskaljahr 2014 (April 2014 bis März 2015) endlich wieder richtig an Fahrt aufnehmen. Die Pläne der Japaner sind ambitioniert: Wie Digitimes berichtet will man 65 Millionen Smartphones ausliefern. Das wäre ein Plus von 55 Prozent im Vergleich zur prognostizierten Menge für dieses Fiskaljahr. Digitimes beruft sich auf Informationen von Zulieferfirmen aus Taiwan und China (u.a. Arima Communications, Foxconn). Jeder der Zulieferer erwartet Aufträge für zwei bis vier Geräte.

Auf Prozessorseite sollen sowohl Qualcomm-basierte CPUs zum Einsatz kommen als auch Modelle mit Media-Tek-Prozessoren.

Interessant ist ebenfalls eine weitere kleine Info zu Firefox OS, dem quelloffenen, Linux-basierten Betriebssystem für Smartphones, dessen UI und App auf Webtechnologien wie HTML5, CSS und JavaScript basiert und das von Mozilla entwickelt wird. Denn wie Digitimes berichtet, planen die Japaner im Jahr 2014 sein erstes Smartphone mit Firefox OS auf den Markt zu bringen. Konkret hat man es auf sogenannte „emerging markets“, also Länder abgesehen, in denen der Absatz preiswerter Smartphones aufgrund der Kaufkraft der Kunden die besten Chancen auf Erfolg verspricht. In diesen Absatzmärkten soll das Einsteiger- bis Mittelklassesegment bedient werden.

Bereits auf dem Mobile World Congress im Februar hatte Sony Interesse an Geräten mit Firefox OS bekundet. Inzwischen hat sich dieses Interesse offenbar in konkrete Planungen verwandelt. Bisher sind unter anderem Huawei, LG, ZTE und Alcatel als Hersteller bei Firefox OS mit im Boot. Keiner ist allerding ein derartiges Schwergewicht wie Sony. Für das mobile OS wäre eine Unterstützung durch Sony deshalb ein enormer Push.

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